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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Pirk und Pöhl machen Platz für Hochwasser
Taltitz – Platz geschaffen wurde vergangene Woche vorsorglich in den Talsperren Pirk, Pöhl, Falkenstein und Malter. Denn hohe Niederschläge hatte der Wetterdienst vorausgesagt. Das Tosbecken hinter der Staumauer machte seinem Namen alle Ehre, soviel Wasser schoss in die Weiße Elster.
Über die Brücke kam kein Spaziergänger mehr trockenen Fußes. Die Niederschläge blieben jedoch stark hinter den Prognosen zurück, so dass die zusätzlich entstandenen Leerräume nicht eingestaut wurden. Die Landestalsperrenverwaltung bittet alle Gewässernutzer um Verständnis für die Vorsorgemaßnahmen, die an den Talsperren getroffen wurden.
An der Talsperre Pirk, auf der am vergangenen Sonntag die Regatta „Blaues Band“ ausgetragen wurde, fielen ganze Uferstreifen trocken. Doch Baden gehen wollte bei dem steifen Wind ohnehin fast niemand. Bei Starkniederschlägen der vergangenen Woche in Ostsachsen konnten durch die Bewirtschaftung der Talsperren Quitzdorf und Bautzen schlimmere Überschwemmungen verhindert werden. „Unsere Talsperren haben sich für den Hochwasserschutz erneut bewährt“, sagte Hans-Ulrich Sieber, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung. Text: R.W.
2011-07-26
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