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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Pflegedienst übergibt 1000 Euro für Krebskranke
Netzschkau/Plauen – Der in Netzschkau und Reichenbach mit ambulanten Diensten und betreutem Wohnen sowie 50 Mitarbeitern ansässige Pflegedienst Elke und Albert Becker hat gestern Landrat Dr. Tassilo Lenk als Vorsitzenden des Vereins zur Hilfe krebskranker Kinder eine Spende von 1000 Euro übergeben.
Albert Becker hatte die Idee, zu seinem 65. Geburtstages etwas Gutes zu tun und jenen zukommen zu lassen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. „Uns geht es gut“, begründete er laut Mitteilung aus dem Landratsamt. Grundlage dafür sei die erfolgreiche Arbeit des Pflegedienstes, der mit Fleiß und Engagement tätig ist. 1996, so erfuhr der Landrat, begann das Unternehmen mit dem heute noch ambulanten Dienst und dem betreuten Wohnen. Die Villa Kunterbunt in Reichenbach habe man 2002 gekauft und „etwas Ansehnliches daraus gemacht“.
Natürlich kam man auch auf die Arbeit des Pflegedienstes und des medizinischen Dienstes zu sprechen. Becker lobte die gute Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur, brachte aber zugleich mit seiner Frau die Sorge zum Ausdruck, dass gute Fachkräfte und Nachwuchs mehr und mehr fehlen. Dass dringend benötigte Praktikumsplätze von Azubis teilweise nach Thüringen gehen und nicht im Vogtland verbleiben, sprach man beiderseits mit Sorge aus und hofft, hier mehr regionale Wirkung zu erreichen.
2009-08-07
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