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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Oberbergamt lehnt Steinbruch an der Pöhl ab
Herlasgrün - Das Vogtland kann aufatmen: Der Gesteinsabbau in der Region ist vorerst vom Tisch. Das Oberbergamt Freiberg hat die Bewilligung für das geplante Abbaugebiet "Herlasgrün-Tännicht" widerrufen. Ende Juni war dies bereits für das Gebiet "Kloschwitz-Rodersdorf" geschehen.
Das teilt CDU-Bundestagsabgeordneter Robert Hochbaum in einer Presseinformation mit. "Dies ist natürlich eine weitere erfreuliche Nachricht fürs Vogtland", so Robert Hochbaum, der seit Jahren Seite an Seite mit den Bürgerinitiativen gegen den geplanten Gesteinsabbau in diesen touristisch reizvollen Gebieten kämpft. In beiden Fällen wurde ihm der gleiche Grund des Widerrufs genannt - wegen Nichtaufnahme der Gewinnung durch den Bergrechtsinhaber. Aber: "Noch ist nicht alles im grünen Bereich", so Hochbaum.
Das betroffene Unternehmen, die Hartsteinwerke Vogtland GmbH & Co. KG, hat gegen beide Entscheidungen fristgerecht Widerspruch eingelegt. "Nun muss abgewartet werden, ob es zum Klageverfahren kommt", schreibt Hochbaum, der von Meilensteinen spricht auf dem Weg zu einer Region ohne Gesteinsabbau. va
2010-09-20
Kommentar zu Oberbergamt lehnt Steinbruch an der Pöhl ab?
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