Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Milliarden gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa
Neuer Jahresbericht von Amnesty International
Lafontaine: "Keine Hahnenkämpfe"
14- Jähriger in Memmingen bleibt in Psychiatrie
Ägyptens Ex- Premier bei Stimmabgabe angegriffen
Schnelleinstieg:
Schlagzeilen von Vogtland-Anzeiger.de
Meinungen und Vorschläge
Sie haben einen Leserbrief zu einem aktuellen Thema in unserer Zeitung? Dann schicken Sie diesen bitte direkt an unsere Redaktion. Auch wenn Sie einen Themenvorschlag aus dem Vogtland oder Kritik haben, können Sie uns informieren. redaktion@vogtland-anzeiger.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Täglich aktuelle Nachrichten
Täglich aktuelle Nachrichten bekommen Sie mit unserem RSS-Feed. Kopieren Sie einfach den Link in Ihren Feed-Reader oder legen Sie ihn als dynamisches Lesezeichen in Ihrem Browser an. >> RSS-FEED: Vogtland-Anzeiger.de
>> RSS-FEED: Vogtland-Sport.de
>> Unsere Nachrichten auf Ihrer Seite
>> Service: Was ist RSS?
Aktuelle Umfrage:
Vogtland-Anzeiger Newsletter
Neun Millionen Euro für zwei Schulen
Plauen - Neun Millionen für die zwei Plauener Berufsschulzentren: Die Stadt Plauen bekommt vom Landkreis ein hübsches Sümmchen überwiesen. Nach dem Verlust der Kreisfreiheit gehen nun die städtischen Berufschulen in den Landkreis über. Das haben Landrat Dr. Tassilo Lenk und Plauens Oberbürgermeister in der so genannten Auseinandersetzungsvereinbarung" bereits vor Ostern beschlossen. Bekannt war die Summe schon, nun steht sie fest verankert. Die "Auseinandersetzungsvereinbarung" soll den Aufgaben- und Personalübergang der Stadt in den Kreis regeln.
Eine knappe halbe Million Euro bekommt die Stadt vom Kreis für die Immobilie der Rettungswache in der Stadt. Auch diese geht dann in den Landkreis über. "Alle strittigen Punkte sind jetzt im Wesentlichen geklärt", sagte Landrat Lenk gegenüber unserer Zeitung. Und auch Oberdorfer zeigte sich zufrieden: "Wir freuen uns über dieses ermutigende gemeinsame Ergebnis. Nicht überall im Lande ist es so gelungen. Eine gute Basis also für eine gemeinsame Zusammenarbeit."
Auch im Bereich der Abfallwirtschaft haben sich beide Seiten verständigt. Die für die Sanierung und Rekultivierung von Deponien durch den Entsorgungsverband Vogtland gebildeten Rücklagen werden vom Vogtlandkreis zweckgebunden in die Rücklage eingestellt und künftig für diese Zwecke eingesetzt. Die Abfallentsorgung in der Stadt Plauen bleibt bis zum Ende der Vertragslaufzeit der Plauener Abfallentsorgung GmbH unverändert. Gebühren- und Mahnbescheide für die Plauener Bevölkerung werden künftig durch die Landkreisverwaltung erhoben, ebenso das Kassengeschäft für diese Aufgaben von ihr realisiert.
Am 5. Mai werden sich die Fraktionsvorsitzenden des Plauener Stadtrates und des vogtländischen Kreistages treffen, um das Ergebnis zu besprechen, bevor die "Auseinandersetzungsvereinbarung" dann voraussichtlich im Mai und Juni zur Beschlussfassung dem Stadtrat und Kreistag vorgelegt wird.
Thomas Nahrendorf
Vogtland-Anzeiger jetzt kostenlos testen
Täglich das ganze Vogtland in einer Zeitung und zum günstigsten Zeitungspreis in der Region: Lesen Sie den Vogtland-Anzeiger mit unserem Probeabo zwei Wochen völlig kostenlos. >> mehr dazu...






