Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...

Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Neubau für 9,1 Millionen Euro

Rodewisch – Gestern Nachmittag erfolgte am Klinikum Öbergöltzsch Rodewisch der symbolisch Startschuss zum Abbruch des so genannten Apothekenflügels am bisherigen Altbau, nachdem aus Dresden der Fördermittelbescheid über 1,2 Millionen Euro eintraf, um an gleicher Stelle ein modernes Gesundheitszentrum zu bauen.


 Mit dem eigentlichen Abbruch werde nächste Woche begonnen, zurzeit entkerne man das Gebäude, so der Chefplaner Hans-Peter Böhme von der Bauplanung Plauen. Das fünfgeschossige Gebäude werde man an der Giebelseite des Hauses 2 unter Einbeziehung des neu erbauten Treppenhauses mit Aufzug andocken. Es soll bis Dezember 2010 fertig gestellt sein. Insgesamt kostet der Funktionalbau 9,3 Millionen Euro. Der beträchtlichere Teil in Höhe von 8,1 Millionen Euro – zuzüglich der bereits im Bau befindlichen neuen Cafeteria und eines neuen Haupteingangs für 1,3 Millionen Euro – schultert das kreiseigene Klinikum einen Betrag von immerhin rund zehn Millionen Euro an eigenen Mitteln.
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Gerüstet für
die Zukunft
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 Diese gute Wettbewerbssicherheit resultiere aus schwarzen Zahlen, die das Haus seit Jahren schreibe und sei ein Verdienst der Klinikleitung, der Ärzte und des gesamten Personals, lobt Landrat Dr. Tassilo Lenk das Team des Klinikums Obergöltzsch. Mit dem modernen Gesundheitszentrum sieht er das Akutkrankenhaus fit für die Zukunft. In engagierten Ärzten, Physiotherapeuten Schwestern und Pflegern, liege der Schlüssel für den guten Ruf des Hauses und seine Erfolges.


Im Gesundheitszentrum für stationäre und ambulante klinische Versorgung, werden das Zentrum für Beckenboden, Darmzentrum, Brustzentrum, Wund- und Fußambulanz, Schmerztherapie und Anästhesieambulanz, Mammascreening, Ergotherapie, Diätberatung und ein Medizinisches Versorgungszentrum mit mehreren Fachärzten untergebracht sein.


Mit dem Gesundheitszentrum will man die Patientenversorgung verbessern und den Klinikumsstandort aufwerten, durch kurze Wege für die Patienten, der Vernetzung von stationärem und ambulantem Bereich und der Mehrfachnutzung wertvoller Medizintechnik. Das Gesundheitswesen habe sich in den vergangenen 15 Jahren völlig verändert, sowohl aus medizinischer, als auch ökonomischer Sicht. Neue Versorgungsformen seien entstanden, Patienten stellten immer höhere Erwartungen an den medizinischen Fortschritt, und das bei anhaltender Ressourcenknappheit, erläuterte Chefarzt Dr. Günter Tilch die Notwendigkeit der Erweiterung. pdk




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