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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Kein Kompromiss auf EU- Schuldengipfel
Lafontaine für Generationenwechsel bei Linken
Hewlett- Packard entlässt 27.000 Beschäftigte
Fachkräftemangel verschärft sich
Litauen will Schadenersatz für Sowjetzeit
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Eubabrunn lädt zum Schäfertag am Sonntag
Eubabrunn – Mit Schafbockschätzen und Hammelkegeln wird am Sonntag zum Schäfertag nach Eubabrunn eingeladen. Ab 10 Uhr wird vorgeführt, dass in frühererer Zeit von Schaf und Ziege fast alle Teile genutzt worden sind. Es werden Erzeugnisse aus Wolle, Leder, wohlriechende Seifen, Kerzen und Artikel für die Schafhaltung feilgeboten. Ebenso werden Käse, Wurst und vieles mehr angeboten.
Im oberen Hof des Eubabrunner Museums befindet sich eine Ausstellung zur Schäferei. Das Amt für Landwirtschaft Plauen hält aktuelle Informationen zum Thema bereit. Ab 10 Uhr beginnt die Veranstaltung. Ein Gottesdienst findet in der Musikscheune statt. Ganztägig gibt es Vorführungen im Schafscheren und Hütevorführungen.
Beim Schafbock schätzen und Hammelkegeln kann dann der Sieger ein Lamm mit nach Hause nehmen und zum Beispiel als lebenden Rasenmäher einsetzen. Ab 14 Uhr tritt das Kinderfolkloreensemble „Rozmarynek“ aus Marienbad auf. Eine größere Schafherde auf der Weide zu sehen, ist heute ein eher seltener Anblick. Kein Wunder, ist doch die Schafzucht im Gegensatz zu vergangenen Jahrhunderten auf ein Minimum zurückgegangen. Der einstige Wolllieferant als solcher hat heute kaum noch Bedeutung.
In unserem Kulturkreis spielt das Schaf als Fleischlieferant eine eher untergeordnete Rolle. Bei unseren Vorfahren war der „Schöpsenbraten“, wie man das Schaf auch bezeichnete, öfter auf dem Speiseplan zu finden. Einer Gruppe engagierter Züchter und Halter ist es zu verdanken, das im Vogtland mehrere vom Aussterben bedrohte Rassen der „Wolspender“ erhalten werden. mad
2010-06-10
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