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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtlandmuseum erhält frühestens 2013 Direktor
Plauen – Immer wieder kam es in den letzten Monaten zu Kritik hinsichtlich der nicht besetzten Stelle eines Direktors des Vogtlandmuseums.
Bereits im Februar hatten sich die Bündnisgrünen im Stadtrat mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer gewandt, die Position möge spätestens mit dem Haushaltsjahr 2011 von einer ausgewiesenen Fachkraft besetzt werden. Daraufhin hatte Kulturbürgermeister Uwe Täschner im Mai darauf hingewiesen, dass die Stelle bereits seit 2003 nicht mehr besetzt sei, da im Budget des Eigenbetriebs Kultur keine Mittel zur Verfügung stünden. Die entsprechenden Aufgaben eines Direktors wurden zwischen den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Vogtlandmuseums und der Betriebsleitung aufgeteilt. Es bestehe allerdings die Absicht, mit dem Ausscheiden eines wissenschaftlichen Mitarbeiters im Jahr 2013 diese frei werdende Stelle als Leiterstelle öffentlich auszuschreiben.
Dem stimmte die Fraktion der Bündnisgrünen nun zu, ergänzte aber, dass der Bewerber zwingend eine museumspädagogische Ausbildung vorweisen müsse. tp
2010-09-29
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