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Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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250211 RannacherPlauen – Gestern wurde im Elster Park die diesjährige WohnBau-Messe eröffnet. Noch bis Samstag informieren die ausschließlich regionalen Anbieter über innovative Produkte ihrer Branche. Besonderes Augenmerk wird diesmal dem Thema Energiesparen gewidmet.

 

Noch ist es vielleicht zu früh, von einer Tradition zu sprechen. Doch immerhin erlebt die WohnBau derzeit ihre dritte Auflage. Zur Eröffnung gestern Morgen im Elster Park begrüßte Center Manager Dirk Brückner gemeinsam mit dem Herausgeber des Vogtland-Anzeigers, Wilfried Hub und CDU-Landtagsabgeordneten Frank Heidan die Gilde der Aussteller. Nur wenig Zeit blieb für das obligatorische Glas Sekt – dann folgte, wie auch bei einer großen Messe üblich – der Rundgang.

 

Der erste Zwischenstopp wurde eingelegt bei Michael Rannacher vom gleichnamigen Fachbetrieb Elektro-Rannacher. Er nimmt das zweite Mal teil und möchte potentiellen Kunden die Nutzung von Solarstrom für den Eigenbedarf „schmackhaft“ machen. Denn nicht nur die Einspeisung sei lukrativ. Er wirbt für den Einsatz von Heizungs- und Steuertechnik über Photovoltaik-Anlagen. Jede Kilowattstunde die man selbst erzeuge, müsse nicht gekauft werden, erläutert Rannacher und macht am Rechenbeispiel deutlich, dass sich auch eine vermeintlich geringe Vergütung für den selbst erzeugten Strom unterm Strich rechne. Voraussetzung sei ein so genannter Zwei-Richtungszähler – Näheres beim Experten an dessen Stand.

 

Daneben hat Lutz Kolibal seine „Zelte“ aufgeschlagen. Der Greizer möchte Kunden im Wortsinne für Kachelöfen „erwärmen“. Angesichts stetiger Ölpreissteigerungen sieht er seine Branche im Aufwind. Natürlich haben Herde und Kamine mit den aus Omas Küche und Wohnzimmer höchstens noch das anheimelnde Aussehen gemein. Längst entsprechen sie den strengen Feinstaub- und Emmissionsbestimmungen. Kolibal plädiert zudem für einen Energie-Mix: Den Kachelofen für den Winter, Solarheizung für den Sommer. Besonders empfehlenswert nach Überzeugung des Experten sind Pelletöfen mit effizienter und gleichbleibender Wärme, bei denen auch die Zimmertemperatur einstellbar ist. Die lange Haltbarkeit von bis zu 20 Jahren rechtfertige in jedem Falle den etwas höheren Preis, ist Kolibal überzeugt.


Auf das Unternehmen City Immobilien und Finanzplanung macht Lizenznehmer Mario Fickenwirth aufmerksam. Gemeinsam mit seinem Vater bietet der Lengenfelder Systemhäuser an – zu Preisen die sich jeder Kunde leisten könne. In einem umfangreichen Sicherheitspaket, das den Häuslebauer auch im Falle unvorhergesehener Schwierigkeiten absichert, sieht er das Alleinstellungsmerkmal seiner Firma. „Es ist immer gut, sich in der Region präsentieren zu können, in der man aktiv ist“, begründet Fickenwirth seine zweite Teilnahme an der WohnBau.


Die Fläche mit der meisten Frischluft hat Lars Bornemann gebucht. Im Foyer des Elster Parkes präsentiert der Plauener Landschaftsanlagen- und Gartengestalter einen natürlich nur geringen Ausschnitt seines Angebotes – doch auch das lässt die Gedanken sofort zu warmen Sommertagen im eigenen Garten schweifen. Der Trend gehe immer mehr zur mediterranen Anlage. Viele Menschen möchten ihr Urlaubsfeeling vom Mittelmeer auch zu Hause nicht mehr missen, lächelt Bornemann, der von Anfang an auf der WohnBau dabei ist. Quarzittplatten und Granitsteine in warmen Farben, generell gelb-rote Farbtöne, seien gegenwärtig angesagt, komibiniert mit einer ebenso attraktiven wie pflegeleichten Bepflanzung. Und Wasser. Wasser sei ein Riesenthema, weiß der Fachmann und am Stand erhält man einen ersten Eindruck, wie besinnlich-modern Wasser vor sich hin plätschern kann. Seit fast 20 Jahren ist Bornemann erfolgreich im Geschäft, mittlerweile kommen die Aufträge fast ausschließlich von Privatleuten.  tp




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