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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Bisher acht Kandidaten für Linke- Vorsitz
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
"Botschafter für Demokratie und Toleranz" geehrt
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Drohbriefe eines Rechtsanwalts kursieren im Vogtland
Auerbach – In der Auerbacher Verbraucherzentrale häufen sich die Beschwerden von Vogtländern, die Post von einer Rechtsanwaltskanzlei Frank Michalak aus Potsdam erhalten. Dieser Anwalt versendet offensichtlich im Auftrag der Netsolutions FZE aus Dubai, Betreiber der Internetseite nachbarschaft24.net Drohbriefe, um Verbraucher zur Zahlung zu bewegen. Darüber informiert die Auerbacher Verbraucherzentrale in einer Pressemitteilung. Weiter heißt es:
Nachbarschaft24.net hatte bei vielen Verbrauchern bereits im vergangenen Jahr für Verunsicherung gesorgt: Trickreich war versucht worden, Verbraucher zu täuschen. Die Betroffenen erhielten eine Mail, behauptet wurde darin ein Nachbar hätte eine wichtige Nachricht oder Einladung geschickt. Um diese Nachricht abzurufen, sollte der Verbraucher auf der Internetseite nachbarschaft24.net seine Daten eingeben. Anschließend könne man die wichtige Nachricht abrufen.
Wer auf den Trick hereinfiel, landete in der Kostenfalle. Ein zweijähriges Abonnement mit Gesamtkosten von 216 Euro sollte bezahlt werden. Nunmehr baut der Potsdamer Rechtsanwalt mit seinen Schreiben eine neue Drohkulisse auf. Er meint mit diversen Urteilen und einem Rechtsgutachten die Zahlungspflicht begründen zu können.
Die Betroffenen sollten sich von diesen Drohungen keinesfalls einschüchtern lassen. Vielmehr weist die Beratungsstelle darauf hin, dass nach einem Urteil des Amtsgerichtes Berlin-Mitte eine Zahlungspflicht nicht gegeben ist. Der Rat der Verbraucherzentrale in Auerbach lautet daher: Nicht zahlen und von den Drohungen nicht einschüchtern lassen.
2009-12-10
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