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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Bisher acht Kandidaten für Linke- Vorsitz
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Tag des offenen Ateliers im Vogtland
Bergen – Zu ihrem 60. Geburtstag bekam sie von ihren Kindern den „Goldenen Pinsel“ überreicht. Die wissen die künstleriche Arbeit von Christina Frank zu schätzen. Zum Tag des offenen Ateliers hatte sie zahlreiche Kunstwerken aufgestellt.
Das Atelier selbst ist klein. Staffelei, Pinsel und Farben stehen am hellen Fenster. Vielseitig sind die Motive, immer wieder Bilder aus dem Vogtland, aber auch von der Toskana sind zu sehen. Rosen, Stiefmütterchen, Seerosen, Weiden, Winter- und Sommerlandschaften. „Oft bestellen die Leute ein bestimmtes Motiv bei mir“, sagt Christina Frank. So entstanden verschiedene Ansichten von Bergen, oder das Bild eines alten Umgebindehauses. Meistens fotografiere sie das Motiv, sagt die Künstlerin. Zu Hause entstehe dann das Ölbild davon. Mit Ölfarben könne man nicht draußen malen, das Bild müsse zwischendurch immer erst trocknen. Nur Aquarellbilder entstünden vor Ort. „Ich brauche Lust, Zeit und Ruhe und lass mir nicht so gerne über die Schulter gucken“, sagt sie.
„Schon als Kind habe ich gerne gemalt“, erzählt die gebürtige Bergenerin und erinnert sich, dass sie bei den Schulausscheiden dabei war. In der Ausbildung zur Textilmusterzeichnerin bekam sie dann das nötige Handwerkszeug mit. Naturstudien, Farb- und Gestaltungslehre nützten ihr nicht nur im Beruf. Später hat sie etliche Kurse der Volkshochschule besucht und Malreisen nach Mecklenburg-Vorpommern und Weimar mitgemacht.
Sie malt Bilder in Öl, Acryl und Aquarell und auch Pastellkreide. Vielseitigkeit ist eines ihrer Markenzeichen. Besonders die Natur, Landschaften, Blumen und Pflanzen haben es ihr angetan. „Ich male alles“, sagt sie lachend und ergänzt, „wenn mir ein Motiv gefällt, dann setzte ich es um“. Zum Malen muss man ein gewisses Talent haben, meint sie, das sei die Grundvoraussetzung. Die Techniken kann man erlernen. Doch nicht jeder bringt es so weit, wie Christina Frank, die schon auf zahlreichen Ausstellungen ihre Werke zeigte: im Neuberinhaus in Reichenbach, in der Kapelle Neuensalz und in Kleinlosnitz bei Kulmbach, sowie bei vielen Einzelausstellungen. ro
2010-05-25
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