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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Bisher acht Kandidaten für Linke- Vorsitz
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
"Botschafter für Demokratie und Toleranz" geehrt
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Geldsegen für Adorf und Plauen
Plauen – In mehreren Kommunen im Vogtlandkreis geht in diesen Tagen erfreuliche Post vom Landratsamt Vogtlandkreis ein. Die Rede ist von Fördermittelbescheiden im Rahmen des sogenannten „Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007 bis 2013“ gemäß der Richtlinie zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE).
Für allein zwei Bauvorhaben hat das Landratsamt Fördermittel in Höhe von insgesamt knapp 470 000 Euro per Bescheid zusagen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Die ausgereichten Fördermittel kämen jeweils zu 84 Prozent von der Europäischen Union und zu 16 Prozent vom Freistaat Sachsen. Bewilligt sind Baumaßnahmen in Adorf und Plauen. Ziel der Arbeiten ist es, den Ausbau von Ortsstraßen voranzutreiben. Die Stadt Plauen erhält für die Sanierung der Decke vom Thiergartner-/Windmühlenweg im Ortsteil Thiergarten eine Zuwendung in Höhe von knapp 82 000 Euro. Die Stadt Adorf wiederum bekommt demnach Fördermittel in Höhe von knapp 390 000 Euro für die Deckensanierung der Ortsstraße Ortseingang bis Schützenstraße Knotenpunkt 002 (BA 1), Johannisstraße, Freiberger Straße bis Einmündung Krummer Weg (BA III) und Krummer Weg Einmündung Hummelburg bis Knotenpunkt 012 (BA V).
Die Mittel würden für Leistungen der Planung, Baustelleneinrichtung, Erschließung, Abtrag, Rodung, Bodenbewegung, Untergrund, Unterbau, Entwässerung, Frostschutz, Schichten und Profilausgleich, Borde, Randbefestigungen, Mulde, Bankett und Bepflanzung fließen. Gemeinsam mit dem Landratsamt arbeitet für Fördermaßnahmen dieser Art ein Koordinierungskreis, der anhand der vom Freistaat vorgegebenen Richtlinien zu jedem einzelnen Projekt berät. Die Landkreisverwaltung entscheidet dann über die Förderfähigkeit. ILE-Träger ist der Verein VogtLandZukunft. Ansprechpartner sind Sandra Arndt und Daniela Günther. Infos gibt’s unter www.leader-vogtland.de. va
2010-05-19
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