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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Bisher acht Kandidaten für Linke- Vorsitz
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
"Botschafter für Demokratie und Toleranz" geehrt
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Erinnerung an Maler und Grafiker
Netzschkau/Plauen – Vor 30 Jahren, am 3. März 1980, starb Dr. Fritz Ehrler in Jößnitz. Ehrler war ein bekannter vogtländischer Maler und Grafiker. Zu seinen engsten Wegbegleitern gehörten unter anderen der Grafiker Lothar Rentsch, Bildhauer Hannes Schulze sowie Elke und Peter Wolf.
Letztere pflegen noch heute enge Kontakte mit den drei Söhnen Ehrlers und sorgen für die Unvergesslichkeit des vogtländischen Künstlers. Angeregt vom Jößnitzer Maler Martin Schmidt hat Jößnitz eine Straße nach Dr. Fritz Ehrler benannt. Der sehr umfassende Nachlass Ehrlers befindet sich sowohl im Privatbesitz als auch zu großen Teilen im „Ehrler-Nachlass“ des Vogtlandmuseums. Material über den Künstler findet sich ebenfalls in der Vogtlandbibliothek.
Am 4. März 1893 Fritz Ehrler in Netzschkau geboren worden. 1907 bis 1913 besuchte er das Lehrerseminar in Plauen. 1913 wurde er Hilfslehrer in Elsterberg. Während dieser Zeit schuf er zahlreiche Landschaftsstudien. 1914 zog man ihn zum Kriegsdienst ein, ein Jahr später wurde er Lehrer in Rotschau bei Reichenbach. Seit dieser Zeit nahmen künstlerische Tätigkeiten einen wichtigen Platz in seinem Leben ein. Es entstanden Ölkreidearbeiten, Federzeichnungen und Aquarelle. Bekannt wurde Ehrler durch seine in den Vogtländischen Jahrbüchern1922 und 1923 abgedruckten Grafiken. K.L./mam
2010-03-03
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