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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Opposition: Energiegipfel zu unkonkret
Regierung für weniger Bürokratie im Steuerrecht
Tschechische Regierung billigt Steuerhöhungen
Schienenersatzverkehr zwischen Pößneck und Kahla
Neuer Rektor in Mittweida
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Mehr Geld für Straßenbau im Vogtland
Plauen - Von den Steuermehreinnahmen des Freistaates Sachsen soll auch der Straßenbau profitieren. Der Etat für staatliche und kommunale Straßen werde noch einmal um zehn Millionen Euro aufgestockt, teilte Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) nach der Kabinettssitzung in Dresden mit.
Zwei Millionen Euro stehen für Straßen von Kreisen und Gemeinden sowie acht Millionen für Staatsstraßen bereit, um Schäden in Ordnung zu bringen. 2011 und 2012 können Kommunen zudem aus einem vom Kabinett gebilligten Sonderprogramm insgesamt je 20 Millionen Euro zur Beseitigung von Winterschäden abrufen. Die Fördermittel würden unbürokratisch ohne Antrag und auch für bereits begonnene Reparaturmaßnahmen von den Landesdirektionen ausgezahlt. Damit könne der durch Winterschäden offensichtliche Rückstau in der Straßeninstandsetzung beseitigt werden, sagte Morlok.
Sachsen hat 30 000 Kilometer kommunale Straßen. Im Vogtland hat allein der Kreis 1200 Kilometer. Der Förderhöchstbetrag liegt laut Ministerium bei 666 Euro pro Kilometer und Jahr. Das Förderprogramm sieht eine Eigenbeteiligung der Kreise und Gemeinden von 25 Prozent vor. va
2011-06-23
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