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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Vorstoß für weibliche Doppelspitze der Linken
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
Russland testet neue Langstreckenrakete
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Lenk sieht deutliches Einsparpotenzial im Landratsamt
Stellenabbau geplant
Plauen – Bis zu 20 Prozent Einsparpotenzial sieht Landrat Dr. Tassilo Lenk in seiner Behörde: Von heute 1150 Stellen könnten also bis zu 230 wegfallen. „Wir wollen das ohne Kündigungen bewerkstelligen sondern über Stellen, die frei werden und die wir nicht wieder besetzen, bei Altersabgängen zum Beispiel.“
Das Thema „Arbeitsplatzabbau“ kam auf in einem Pressegespräch zum Kreistag am Donnerstag, bei dem ein hauptamtlicher Seniorenbeauftragter bestellt werden soll. Auf eine behördeninterne Ausschreibung hin, hatten sich sieben Bewerber gemeldet. Nach der Vorauswahl entscheidet der Kreistag heute zwischen der 51-jährigen Dolmetscherin Andrea Sachs, die halbtags in der Ausländerbehörde arbeitet, und Dagmar Nauruhn, einer 50-jährigen Staatswissenschaftlerin aus dem Jugendamt. Der Seniorenbeauftragte ist eine Halbtagsstelle.
Lenk sieht keine Probleme, die Lücken mit den verbleibenden Kollegen zu füllen, die in der Ausländerbehörde oder im Jugendamt entstehen. „In den Jahren nach der Bildung des Vogtlandkreises 1996 haben wir 550 Leute sozialverträglich abgebaut, damals lag das Konsolidierungspotenzial sogar bei 40 Prozent. Jetzt, nach der Eingemeindung der Stadt Plauen in den Vogtlandkreis sprechen wir von 20 Prozent.“
Von Uwe Färber
2009-12-02
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