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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
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Leiche in Neumark gefunden
Neumark - Spaziergänger haben in Neumark am Mittwochmorgen im Schönbach eine Leiche entdeckt. Der tote Mann lag kopfüber zwischen Büschen im knöchelhohen Wasser.
Wie die Ermittlungen inzwischen ergeben haben, handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen 58-Jährigen aus Neumark. Er galt seit Anfang der Woche als vermisst. Anzeichen äußerer Gewalt seien nicht vorhanden, so die mit dem Fall befassten Ermittler.
Derzeit spräche alles dafür, dass der Mann eine etwa vier Meter hohe Uferböschung am Ziegeleiweg hinabgestürzt ist und sich dabei tödlich verletzte. Ob die Leiche von der Rechtsmedizin in Chemnitz untersucht wird, steht im Augenblick noch nicht fest, teilte die Polizei mit. va
2010-06-30
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