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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Vorstoß für weibliche Doppelspitze der Linken
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
Russland testet neue Langstreckenrakete
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Krisenjahr macht Vogtlandkreis zu schaffen
Plauen – Das Krisenjahr 2009 hat vor allem den sächsischen Landkreisen zu schaffen gemacht. Während in den Kreisen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schnitt um 2,4 Prozent sank, waren es in den kreisfreien Städten nur 1,2 Prozent, teilte das Statistische Landesamt mit.
Am stärksten betroffen war der Kreis Meißen. Dort brach das Wirtschaftswachstum im Vergleich zu 2008 um 4,3 Prozent ein. Auch im Vogtlandkreis, in Mittelsachsen und Bautzen ging das Wachstum um drei oder mehr Prozent zurück.
Mit einem Minus von bis zu 0,5 Prozent sind die Kreise Nordsachsen und Görlitz am besten durch das Krisenjahr gekommen. Verantwortlich für das Schrumpfen waren die Einbußen im Verarbeitenden Gewerbe. Positive entwickelte sich hingegen der Dienstleistungsbereich. va
2011-07-07
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