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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Keine Rekordernte im Vogtland
Plauen - Erst zu kalt, dann zu trocken, jetzt der Regen: Die Bauern im Vogtland rechnen nicht mit einer Rekordernte. "Das Getreide hat durch den Regen gut zugelegt. Wir hoffen, dass sich die Körner weiter gut ausbilden und richtig reif werden können. Und kein heftiger Niederschlag die Felder verwüstet", sagte Dr. Solveig Trompelt, Leiterin der Plauener Außenstelle des Landwirtschaftsamtes.
"Mit Sicherheit gibt es in diesem Jahr keine Rekordernte. Beim Raps haben wir das schon zeitig gesehen, als er schon nicht gut durch den Winter kam." Gut entwickelt habe sich hingegen der Mais. "Er steht sehr gut und wir können auf einen guten Ertrag hoffen", so Dr. Trompelt. Auch beim Grünfutter scheint sich die Situation entspannt zu haben. "Beim ersten Schnitt sah es noch mager aus. Doch der Regen hat auch hier gut getan.
Der zweite Schnitt, der jetzt folgt, wird schon mehr Futter bringen." Zu den Meldungen aus Nordsachsen, dass die Ernte in diesem Jahr einen bis zu einem Fünftel niedrigeren Ertrag bringen werde, sagte Dr. Trompelt: "Im Vogtland gehen wir schon auf Grund der Lage bereits mit geringeren Erwartungen ins Erntejahr. So hoch werden deshalb hier die Einbußen nichts sein." M. T.
2011-07-13
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