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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
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Kaninchenpest bricht im Vogtland aus
Plauen – Nach der Geflügelpest ist im Vogtland nun auch die Kaninchenpest (Myxomatose) ausgebrochen. Die Krankheit sei hochansteckend, nicht heilbar und für die betroffenen Tiere meist tödlich, teilte das Landratsamt in Plauen mit.
Menschen oder andere Tierarten seien jedoch nicht gefährdet. Der Erreger gehöre zu den Pockenviren. Er wird in der Regel von stechenden und saugenden Insekten, manchmal aber auch von Kaninchen zu Kaninchen übertragen. Die Kaninchenhalter des Kreises werden aufgerufen, ihre Tiere impfen zu lassen.
Ein Tierarzt hatte die Krankheit in einem Bestand diagnostiziert. Das betroffene Tier wurde getötet. Auch 2010 hatte es im Vogtland Kaninchenpestfälle gegeben. Hingegen gab es Entwarnung bei der Vogelgrippe. Bisher wurden keine weiteren Viren gefunden. va
2011-07-07
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