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Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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In Schöneck schmilzt der Schneemann

Hexenfeuer1Plauen – Das Vogtland wird morgen Abend wieder brennen: Es ist Walpurgisnacht. Die Hexenfeuer sollen endgültig den Winter vertreiben und den Frühling auf den Plan rufen.

 

Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles europäisches Fest. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Als Tanz in den Mai hat es wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

 

 Mythologisch findet die Walpurgisnacht (ähnlich dem keltischen Fest Beltane) als Mondfest in der Nacht des ersten Vollmondes zwischen der Frühjahrstagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende statt. Traditionell gilt jedoch die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der angeblich die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich Brocken), aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten. Spätestens ab den Hexenprozessen des 16. und 17. Jahrhunderts tritt das Motiv der Teufelsverehrung hinzu. Der Name Walpurgisnacht leitet sich von Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710-779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert. Natürlich wird auch im Vogtland gefiert. Hier eine Auswahl der Hexenfeuer im Vogtland:


Plauen, Syratal: Auf dem Gelände der Parkeisenbahn brennt das Feuer ab 20 Uhr, damit auch die Kleinen etwas davon haben. Ab 19.30 Uhr fährt auch die Syratalbahn.
Plauen, Vogtlandstadion: 17 Uhr geht es los mit dem größten Kinder-Lampionumzug. Nach dem Lampionumzug werden „Anna And The Rocks“ im Festzelt für die richtigen Rocktöne sorgen. 21.30 Uhr wird das Feuer angezündet. 23 Uhr erfolgt ein Feuerwerk.


Großfriesen: Die freiwillige Feuerwehr und der Kleintierzüchterverein laden ein. 19.15 Uhr erfolgt das Maibaumaufstellen in der Dorfmitte. Eine Stunde später beginnt der Fackelumzug zum Hexenfeuer. Für Speis und Trank ist gesorgt.


Jößnitz: Am Gemeindezentrum „Hasengrund“ Jößnitz startet 17 Uhr der Lampionumzug. Ab 20 Uhr brennt das Höhenfeuer.


Theuma: Die Flammen lodern gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus.


Kürbitz: Neben Versorgungsstände genießt man hier einen wunderbaren Blick über das Elstertal.


Klingenthal: Das Hexenfeuer findet diesmal auf dem Gelände der Feuerwache III in Sachsenberg-Georgenthal statt. 19.15 Uhr beginnt der Lampionumzug am Volksbad.


Schöneck: Höhenfeuer veranstaltet von der Musikkneipe Zausel mit Festzeltbewirtung und Musik v an der Schilbacher Straße. Dort wird auch ein 13 Meter hoher Schneemann zum Schmelzen gebracht.


Erlbach: Das Höhenfeuer organisiert die Freiwillige Feuerwehr Erlbach. Da gilt es Kehlen-Brände zu löschen. Start der Löschaktion ist 20 Uhr.


Landwüst: Vor dem Freilichtmuseum lodert das traditionelle Feuer. Beginn ist 19.30 Uhr.


Bad Elster: Die Freiwillige Feuerwehr und der Kleintierzuchtverein sorgen für Stimmung. 19 Uhr beginnt der Fackelumzug auf dem Kirchplatz. Im Kessel wird das Feuer entzündet.


Triebel: Der Maibaum wird 18.30 Uhr am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr aufgestellt. 20.15 uhr beginnt der Lampionumzug am Gerätehaus. Es geht zum Höhenfeuer.


Morgenröthe-Rautenkranz: Auf dem Sportplatz in Morgenröthe geht es 20 Uhr los. Der Abend hält gerade für die Kleinen viel Überraschungen parat.


Rodewisch: Am Stadion geht es 19 Uhr los mit dem Maibaum-Aufstellen, ehe 30 Minuten später der Lampionumzug beginnt. Die Feuerwehr sorgt für die Verköstigung.


Auerbach, Sorga: Der Reitverein sorgt ab 19 Uhr für einen heiteren Abend.


Schnarrtanne: In Höhe des Windrades beginnt 20 Uhr eines der größten Besenbrennen in der Göltzschtalregion. Es ist seit jeher ein Besuchermagnet. Für alles ist gesorgt.


Rebesgrün: Am Sportlerheim beginnt das Brennen 20 Uhr.


Reumtengrün: Zwischen der Schule und der Sparkasse brennt die Hexe ab 20 Uhr.


Treuen: 20.45 Uhr wird am Gemeindezentrum der Maibaum hochgezogen. Danach beginnt der Fackelumzug zum Turnerbundplatz. Dort steigt dann auch das Höhenfeuer.


Ellefeld: An der Schule beginnt 19 Uhr der Fackelumzug. Gelaufen wird zum Reitplatz.


Wetzelsgrün: Das Feuer wird gegen 21 Uhr angezündet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Pfaffengrün: Der Lampionumzug beginnt 20.15 Uhr. Der Maibaum wird zuvor auf dem Turnplatz aufgestellt.


Rothenkirchen: Am alten Bahnhof beginnt 19.30 Uhr der Fackelumzug. An der Grundschule wird das Hexenfeuer abgebrannt. Der Feuerwehrverein sorgt für die Verpflegung.


Wernesgrün: Die Wernesgrüner Blasmusikanten begleiten den Fackelumzug, der 20 Uhr an der ehemaligen Grundschule beginnt. An der Feldscheune steigt dann das Höhenfeuer.

 

Wildenau: 20.30 Uhr ist Start im Freibad. Um der Versorgung kümmert sich der Kleintierverein.


Reichenbach: Am Volksfestplatz an der Schönen Aussicht brennt das Feuer ab 21 Uhr.


Rotschau: Hier brennt das Feuer ab 21 Uhr in der Alaunstraße. -as




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