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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Vorstoß für weibliche Doppelspitze der Linken
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
Russland testet neue Langstreckenrakete
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Hoffnung für die Enka in Elsterberg
Elsterberg – Hoffnung für das in Abwicklung befindliche Enka-Werk in Elsterberg: „Die Arbeiten am neuen Konzept liegen in den letzten Zügen“, sagt Werkleiter Christian Bartsch. Möglich sei, dass bis Ende nächsten Jahres 100 bis 130 neue Arbeitsplätze entstehen, 2013 könnten es gar 300 sein. Zur Zeit stehen 380 Leute auf der Gehaltsliste der Elsterberger Enka, die zum 30. Juni schließt – zugunsten eines bayrischen Betriebes in Obernburg.
Werkleiter Bartsch sagt nicht, was in Elsterberg produziert werden soll, aber: „Es geht um zwei neue Produkte.“ Dabei spielen Chemie und Textilindustrie eine Rolle. Auch die bisherige Viskoseproduktion hat mit diesen Zweigen zu tun. Doch Viskose darf laut Enka-Eignern keinesfalls weiter in Elsterberg produziert werden.
Bartsch zufolge soll Anfang Mai die Öffentlichkeit informiert werden. Bereits vorher sind Gespräche mit Wirtschaftsministerium in Dresden, Landratsamt und Stadtverwaltung geplant: Es geht um Fördermittel. ufa
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