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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder zufrieden mit Energiegipfel
Viel Kritik an Mietrechts- Reform
Vorstoß für weibliche Doppelspitze der Linken
14- Jähiger in Memmingen in Psychiatrie eingewiesen
Russland testet neue Langstreckenrakete
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Gruppe mit Koreaner im Vogtland angegriffen
Zwickau/Markneukirchen - Zwei Deutsche und ein Koreaner sind am Dienstag im vogtländischen Markneukirchen am dortigen Bismarckturm angegriffen worden.
Zwei Täter, die einer Gruppe angehörten, hätten sie zunächst zum Verlassen des Platzes aufgefordert, teilte die Polizei am Mittwoch in Zwickau mit. Dann sei das Trio von den Angreifern beleidigt, geschubst und geschlagen worden.
Die zwei Deutschen wurden leicht verletzt, der Koreaner blieb unversehrt. Da ein fremdenfeindliches Motiv der Tat nicht auszuschließen sei, habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, hieß es. Ebenfalls am Dienstag zogen vier Männer randalierend durch Zwickau. Unter anderem grölten sie rechte Parolen. Es wurden Strafanzeigen erstattet.
2009-07-15
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