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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Gesteinsabbau im Vogtland vom Tisch
Kloschwitz – Ein Aufatmen geht durchs westliche Vogtland: Gesteinsabbau um Kloschwitz, Rößnitz und Rodersdorf wird es nicht geben. Das Oberbergamt Freiberg hat die Bewilligung widerrufen. Das teilt Robert Hochbaum mit, der CDU-Bundestagsabgeordnete.
Den Widerruf begründet das Oberbergamt laut Hochbaum mit „Nichtaufnahme der Gewinnung durch den Bergrechtsinhaber“; sprich: Die Firma, die das Recht hatte, einen neuen Steinbruch zu erschließen, hat zu lange gewartet und damit ihr Recht verwirkt. Handelt es sich um die Hartsteinwerke GmbH? Das wusste Hochbaum gestern nicht. Der Entscheidung des Oberbergamtes waren jahrelange Kämpfe vorausgegangen – vor allem der Bürgerinitiative zum Schutz der Natur und Umwelt von Gold- bis Rosenbach (BI), deren Mitglied Hochbaum ist.
„Doch jetzt ist es endlich soweit“, schreibt der Bundestagsabgeordnete weiter. „Zwar gibt es seitens der Rechteinhaber immer noch die Möglichkeit des Widerspruchs bzw. der Einschaltung von Gerichten, was jedoch laut Aussagen aus Freiberg keinerlei Aussicht auf Erfolg haben kann. Auf jeden Fall ein grandioser Triumph für die Bürger der Region.“ ufa
2010-07-01
Kommentar zu Gesteinsabbau im Vogtland vom Tisch?
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