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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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"Geld soll in der Region bleiben"
Plauen – „Das Geld bleibt in der Region.“ Mit der Forderung, die zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket II auch in unserer Region auszugeben, rufen der CDU-Kreisvorsitzende Sören Voigt und der Kreishandwerksmeister Peter Seidel (CDU) die vogtländischen Städte und Gemeinden auf, die Instrumente der geänderten Vergabeordnung effektiv zu nutzen. „Wir müssen jetzt Arbeitsplätze im Vogtland sichern und wenn möglich neu schaffen. Dazu können die Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket II helfen, wenn man sie richtig einsetzt“, schreibt Voigt in einer Pressemitteilung. Und weiter: „Das vogtländische Handwerk ist ein leistungsstarker, verlässlicher und guter Dienstleister bei der Realisierung aller Bau- und Instandhaltungsvorhaben. Es sind die Menschen, die hier leben und arbeiten, und die nicht den schnellen Euro verdienen wollen, sondern langfristig ein verlässlicher Partner sind.“
Voigt sieht hier die Städte und Gemeinden auf einem guten Weg. „Insbesondere der Vogtlandkreis ist beispielgebend, der mit dem „vogtländischen Weg“ bereits in der Vergangenheit eine Vielzahl von Aufträgen in der Region vergeben hat. Mit der geänderten Vergabeordnung im Freistaat Sachsen sind dazu die Spielräume noch größer geworden. Sie müssen nun vollständig genutzt werden“, so Voigt. Durch die Vereinfachung des Vergabeverfahrens besteht für die Kommunen die Chance, im Rahmen der freien Vergabe (bis 100 000 Euro ohne Umsatzsteuer) gezielt Aufträge an ortsansässige Firmen zu vergeben. Damit können Sie einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Arbeitsplätze in ihrer Stadt oder Gemeinde leisten.
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