Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder loben Energiegipfel
Regierung für weniger Bürokratie im Steuerrecht
Tschechische Regierung billigt Steuerhöhungen
Lufthansa trainiert in Leipzig/halle
Domplatz Magdeburg bald ohne Beton
Schnelleinstieg:
Schlagzeilen von Vogtland-Anzeiger.de
Meinungen und Vorschläge
Sie haben einen Leserbrief zu einem aktuellen Thema in unserer Zeitung? Dann schicken Sie diesen bitte direkt an unsere Redaktion. Auch wenn Sie einen Themenvorschlag aus dem Vogtland oder Kritik haben, können Sie uns informieren. redaktion@vogtland-anzeiger.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Täglich aktuelle Nachrichten
Täglich aktuelle Nachrichten bekommen Sie mit unserem RSS-Feed. Kopieren Sie einfach den Link in Ihren Feed-Reader oder legen Sie ihn als dynamisches Lesezeichen in Ihrem Browser an. >> RSS-FEED: Vogtland-Anzeiger.de
>> RSS-FEED: Vogtland-Sport.de
>> Unsere Nachrichten auf Ihrer Seite
>> Service: Was ist RSS?
Aktuelle Umfrage:
Vogtland-Anzeiger Newsletter
Enka: Eigentümer bleibt bei Schließung
Elsterberg/Dresden – Im Viskosewerk Enka in Elsterberg sinkt die Hoffnung auf eine Weiterführung der Produktion nach dem 1. Juli. Die Geschäftsführung halte an ihrem Plan zur Schließung des Werkes fest, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem Eigentümer des Unternehmens in Dresden. Eine Kompromisslösung – die Herstellung von Viskose auf Sparflamme weiterzuführen und neue Produkte zu entwickeln - werde gleichfalls abgelehnt. Nach Vorstellung der Elsterberger sollte der Ausstoß von 5000 Tonnen Viskose pro Jahr auf 1700 Tonnen reduziert werden. Dies sei aber rigoros auf Ablehnung gestoßen.
Von der Schließung des Betriebes im Vogtland sind 380 Mitarbeiter betroffen. Im Werk im unterfränkischen Obernburg mit 240 Mitarbeitern soll es dagegen weitergehen. Nach Ansicht von Jurk ist die Situation gerade für die Mitarbeiter in Elsterberg schwer. „Viele haben kaum Perspektiven, wenn das Werk schließt.“ Die Geschäftsführung habe versichert, für Alternativen offen zu sein, allerdings habe sie selbst keine angeboten. Nach dem Willen der Eigentümer soll in Elsterberg auf keinen Fall mehr Viskose entstehen – schon aus Konkurrenz zu Obernburg. Mitarbeiter aus Elsterberg hatten am Donnerstag vor dem Landtag in Dresden für ihre Belange demonstriert.
Der in Bedrängnis geratene Garnhersteller Enka (Wuppertal/Nordrhein-Westfalen) hatte Mitte Februar die Schließung des Werkes in Elsterberg angekündigt. Mehr im Vogtland-Anzeiger
Vogtland-Anzeiger jetzt kostenlos testen
Täglich das ganze Vogtland in einer Zeitung und zum günstigsten Zeitungspreis in der Region: Lesen Sie den Vogtland-Anzeiger mit unserem Probeabo zwei Wochen völlig kostenlos. >> mehr dazu...






