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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Mitteldeutsche Länder loben Energiegipfel
Regierung für weniger Bürokratie im Steuerrecht
Tschechische Regierung billigt Steuerhöhungen
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Einwohnerzahl im Vogtland nimmt weiter ab
Plauen - Die Bevölkerungszahl in Sachsen sinkt weiter. Zum 30. Juni dieses Jahres lebten 4,14 Millionen Menschen im Freistaat, das entsprach 0,4 Prozent oder rund 16 000 Menschen weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte.
Allerdings fiel die Entwicklung in den Regionen höchst unterschiedlich aus. Während der Kreis Görlitz ein Minus von 1,4 Prozent verkraften musste, konnten Leipzig und Dresden Menschen hinzugewinnen. In Dresden registrierten die Statistiker ein Plus von 1,2 Prozent, in Leipzig sogar von 1,5 Prozent. Die Messestadt ist damit wieder - nach kurzer Unterbrechung - größte Stadt in Sachsen.
Nach vorläufigen Zahlen lebten Ende Juni 524 827 Menschen an der Pleiße, und damit 541 mehr als in Dresden. Verluste musste auch der Vogtlandkreis und das Erzgebirge mit jeweils minus 1,2 Prozent hinnehmen. Aktuell leben demnach 242 974 Menschen im Vogtland. Vor drei Jahren waren es noch fast 9000 mehr. va
2011-08-18
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