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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Regierung für weniger Bürokratie im Steuerrecht
Tschechische Regierung billigt Steuerhöhungen
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Dutzende Hexenfeuer lodern im Vogtland
Allerorten loderten am Wochenende im Vogtland die Hexenfeuer – auch auf dem Festplatz Oberer Berg in Markneukirchen. Wie in jedem Jahr hatte die Bergkapelle des Handwerkerblasorchesters Migma den Lampionumzug der Kinder mit Marschmusik begleitet – vom Festplatz bis zur Bismarcksäule.
Und wie immer ist die Hexe Babajaga dabei, die wunderbarerweise jedes Jahr aufersteht, obwohl sie ein Opfer der Flammen geworden ist. Diesmal war Anja Kirschner in deren Rolle geschlüpft (rechts). Gemeinsam mit Josie Krauß (links)und Linda Pastor gab sie sich dem fröhlichen Mummenschanz am Abend hin. Erstmalig wurde ein „Berghexenwettbewerb“ durchgeführt: Eine Publikumsjury wählte die vierjährige Anna Diehr als Kind mit dem schönsten Kostüm.
Begleitet wurde die kleine Hexe vom Vater Daniel in einem selbst gebauten „Gefängnis“-Handwagen. Als Preis bekam das Mädchen eine Jahreskarte für den Freizeitpark in Plohn. Für die musikalische Würde am Abend sorgte DJ DKM. Text/Foto: René Meinel
Mehr zu den Hexenfeuern in der Region in unserer Printausgabe.
2011-05-01
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