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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Dunkles aus der Kita-Geschichte
Mechelgrün – Die Vogtländer sind empört über das, was Erzieherinnen des Kindergartens in Mechelgrün vorgeworfen wird: Hiebe statt Liebe, Zwangsfüttern, grauenhafte Herzlosigkeit. Für Durchfall gab es Schläge, Erbrochenes musste gegessen werden, eingemachte Schlüpfer wurden Kindern zur Strafe ins Gesicht gedrückt. Der Staatsanwalt ermittelt wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen.
Jetzt hat sich Gabriele Ehrhardt (Name geändert) beim Vogtland-Anzeiger gemeldet und von Vorfällen im Kindergarten aus den 1990er Jahren berichtet: Auch damals soll eine herzlose Erzieherin den Kindern zugesetzt haben. Frau Ehrhardt ist Mutter von vier Kindern, alles Töchter. Alle gingen in den Mechelgrüner Kindergarten – es betrifft 1994 bis 2002 – einen Zeitraum, in dem sich den Angaben der Mutter zufolge haarsträubende Dinge ereigneten.
Damals wohnte die Familie in Mechelgrün; später hat sie in Plauen ein neues Haus gebaut. Nach Frau Ehrhardts Worten gab es im Kindergarten zwei Erzieherinnen – mit der einen waren die Eltern zufrieden, mit der anderen nicht; die eine hatte Herz, die andere war herzlos. Frau Ehrhardt bezieht sich bei ihrem Bericht auf eigene Erlebnisse, auf Berichte ihrer Kinder, vor allem aber auf die Schilderung anderer Eltern:
„Mir wurde berichtet, wie sich einmal eine Kindergartengruppe bei einem Spaziergang am Gewässer des Mechelgrüner Wasserschlosses befand. Die 19 Kinder standen alleine am Wasser – ihre Erzieherinnen waren verschwunden und suchten nach einem ausgebüxten Kind.
Eltern haben nach Frau Ehrhardts Angaben beobachtet, wie die schlechte Erzieherin, Frau Frost (Name geändert), Kinder zur Strafe auf einen hohen Schrank setzte und dort eine halbe Stunde ausharren mussten, während Frau Frost ihrer Arbeit nachging.
„Eltern haben mir auch folgendes erzählt und meine Kinder haben es bestätigt: Kinder wurden ins Essen getaucht, um sie zu strafen. Es gab Zwangsfüttern, wenn Kinder nicht essen wollten oder konnten, etwa bei Erkältung. Manchmal brachte es Frau Frost fertig, Kindern Erbrochenes zu füttern.“ Größere Kinder hätten berichtet, wie Frau Frost Kinder mit Durchfall mit der Nase in ihre vollgemachten Windeln gepresst hätte.
Das Schlimmste sei jedoch gewesen, Kinder in den Keller zu sperren: Licht aus, Tür zu. „Ich habe es nicht gesehen, aber was müssen Kinder fühlen, in der Dunkelheit, unten an der steilen Treppe? Unser Nachbarsjunge Patrick hat bitterlich geweint und gerufen: ,Bitte, bitte nicht zu den Mäusen und Ratten.’ “, berichtet Frau Ehrhardt. Ihre Tochter Loreen, 1992 geboren, sei ebenfalls eingesperrt gewesen und habe große Angst gehabt.
Stefanie, Frau Ehrhardt große Tochter, Jahrgang 1990, kam eines Tages mit blauem Fuß nach Hause. „Es stellte sich heraus, dass Frau Frost ihren Fuß an die Bettkante geschlagen hatte, weil Stefanie nicht geschlafen hat.“
Und dann? „Wir sind zur damaligen Bürgermeisterin gegangen. Es gab eine Aussprache und Frau Frost wurde sofort gekündigt. Und die Gemeinde hat Anzeige gestellt. Mehr ist nicht passiert, weil die meisten Eltern zufrieden waren, die Erzieherin los zu sein.“
Wie Frau Ehrhardt erfahren hat, arbeitete Frau Frost später in einem Pflegedienst und kam dann in einem Kinderheim unter. „Das verstehe ich nicht. Man kann doch so eine Frau nicht einstellen in einem Bereich. Die Alten, Behinderten und Kinder können sich doch gar nicht wehren. Es gibt so viele Arbeitslose, da muss man doch nicht so eine Frau nehmen“, sagt die gelernte Krankenschwester im Gespräch mit dem Vogtland-Anzeiger. ufa
Kommentar von _Heimkinderverband Deutschland am 02.05.2009; 17:45:12 Uhr
Kommentar zu Dunkles aus der Kita-Geschichte
Nicht nur in Kindergärten werden Menschen gequält. Die Jugendämter bezahlen sogar für Kinderheime Unsummen von Geldern damit Heimkinder in geschlossenen Einrichtungen misshandelt werden können. Pädophile Pädagogen suchen gezielt nach solchen Arbeitsplätzen in dem sie ihre Neigungen über Jahrzehnte unentdeckt nachgehen können. Den Heimkindern wird ja nicht geglaubt, wenn sie den Mund aufmachen. Danke für den Mut der Menschen, die diese perverse Frau angezeigt haben. Denken Sie immer daran: Welches Interesse sollen andere für Ihre Kinder haben. Da ist der Missbrach vorprogrammiert. Und warum wollte die Bürgermeisterin alles unter dem Teppich kehren. Daran kann man erkennen, dass der Schaden an den Kindern niemanden von diesen Verantwortlichen interessiert.Kommentar von _Heimkinderverband Deutschland am 02.05.2009; 17:46:31 Uhr
Kommentar zu Dunkles aus der Kita-Geschichte
Nicht nur in Kindergärten werden Menschen gequält. Die Jugendämter bezahlen sogar für Kinderheime Unsummen von Geldern damit Heimkinder in geschlossenen Einrichtungen misshandelt werden können. Pädophile Pädagogen suchen gezielt nach solchen Arbeitsplätzen in dem sie ihre Neigungen über Jahrzehnte unentdeckt nachgehen können. Den Heimkindern wird ja nicht geglaubt, wenn sie den Mund aufmachen. Danke für den Mut der Menschen, die diese perverse Frau angezeigt haben. Denken Sie immer daran: Welches Interesse sollen andere für Ihre Kinder haben. Da ist der Missbrach vorprogrammiert. Und warum wollte die Bürgermeisterin alles unter dem Teppich kehren. Daran kann man erkennen, dass der Schaden an den Kindern niemanden von diesen Verantwortlichen interessiert.Kommentar von _S.I. am 02.05.2009; 18:08:28 Uhr
Kommentar zu Dunkles aus der Kita-Geschichte
Der Beitrag von S.E bestätigt doch schon den Anfangsverdacht.Zumindest im letzten Absatz. Hier hätte die Staatsanwaltschaft zwingend ermitteln MÜSSEN!Aber es ist einfacher einen Schwarzfahrer ins Gefängnis zu bringen und Menschen zu kriminalisieren, diese lediglich ihre vom Gesetz eingeräumten Rechte einfordern. Und bei etwas verzwickten Fällen ist es den Ermittlungsbehörden schlichtweg zu viel Arbeit.
Ich hoffe nicht das in diesen Fall es sich so rausstellen wird wie von der Fr. Erhardts dargestellt wurde.Es würde wieder ein sehr schlechtes Licht in der Öffentlichkeit auf das schöne Vogtland werfen.
Im übrigen war Mechelgrün in der v.g Zeit ständig in der Presse wegen Kungeleien, Korruption und Vetternwirtschaft. Siehe Bürgermeisterin-ITA KG-Paul e.t.c
Kommentar von _Loreen "E." am 04.05.2009; 21:41:41 Uhr
Kommentar zu Dunkles aus der Kita-Geschichte
also ich bin die besagte eine tochter von frau "erhardt" und an einiges was hier steht kann auch ich mich nicht mehr erinnern.also das mit dem blauen fuß war damals ich,nicht meine schwester.und viele wurden in den keller gesperrt,unter anderem auch ich.wir standen dort im dunkeln und hinter uns ging eine steile treppe hinunter.wir hatten zeimliche angst.auf den schrank wurde ich auch schon gesetzt und musste dort einige zeit warten bis ich wieder hinunter durfte.an alle weiteren fälle kann ich mich nicht mehr erinnern.also das mit erbrochenem essen und so.Kommentar zu Dunkles aus der Kita-Geschichte?
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Kommentar von _S.E. aus Mechelgrün am 01.05.2009; 19:56:59 Uhr
Kommentar zu Dunkles aus der Kita-Geschichte
Auch meine Tochter besuchte die Kita in Mechelgrün. Ich kann keinesfalls von Vorfällen berichten, wie Frau Ehrhardt sie hier beschreibt. Bis zum Schuleintritt meiner Tochter 1996 wurde mir nie so etwas bekannt. Sie besuchte sehr gerne die Kita und es gab nie Probleme. Auch meine jetzt fast 19-jährige Tochter kann sich an Derartiges nicht erinnern. Ich bin selbst Erzieherin und glaube schon, dass ich ein Gefühl dafür gehabt hätte, wäre beim ersten Verdacht auf das Jugendamt zugegangen. Später, als meine Tochter schon länger die Schule besuchte, kam uns zu Ohren, dass genannte Erzieherin gekündigt wurde, weil sie Kinder in den Keller gesperrt bzw. auf Schränke gesetzt hatte.