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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Bauarbeiter retten Verunglücktem das Leben
Auerbach - Durch ihren beherzten Einsatz haben drei Männer am Mittwoch in Auerbach einen verunglückten Autofahrer vor dem Ertrinken gerettet. Wie die Polizei mitteilt, zog das Trio den Kopf des noch im Wagen befindlichen Fahrers (22) unmittelbar nach seinem Unfall aus dem kniehohen Wasser der Göltzsch.
Den Polizeiangaben zufolge war der junge Mann mit seinem Seat in Höhe eines Schnellrestaurants kurz nach 6 Uhr plötzlich von der Bundesstraße 169 abgekommen und hatte das Geländer zur Göltzsch durchbrochen. „Der Wagen stürzte fast drei Meter in die Tiefe und drehte sich dabei aufs Dach. Allein gelang es dem Verunglückten nicht mehr, sich aus dem teilweise unter Wasser liegenden Wrack zu befreien.
Glücklicherweise hatten die drei Bauarbeiter den Unfall beobachtet und waren zu Hilfe geeilt. Nach seiner Rettung musste der Fahrer schwer verletzt in eine Klinik gebracht werden. Schätzungen zufolge beträgt der Schaden knapp 10 000 Euro. Gesundheitliche Probleme gelten als wahrscheinlicher Auslöser des Unfalles“, heißt es im Polizeibericht. va
Mehr dazu am Donnerstag in unserer Zeitung!
2011-07-13
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