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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Ackermanns Säfte auf Grüner Woche
Smoothies aus dem Vogtland schmecken nicht nur gestressten Jungmanagern, sondern auch Politikern, wie die Grüne Woche in Berlin beweist.
Ellefeld/Berlin - Die vogtländischen Unternehmen aus der Ernährungsmittelindustrie, die in diesem Jahr den Weg auf die weltgrößte Nahrungs- und Genussmittelmesse, die Grüne Woche 2012 nach Berlin gefunden haben, kann man an einer Hand abzählen. So ist neben den Mineralquellen Bad Brambach nur das Haus Ackermann mit verschiedenen Säften vertreten. Für interessierte Kunden stehen die Produkte direkt im Sachsenladen unmittelbar am Eingang zur Sachsenhalle zum verkosten, aber auch zum Kauf bereit.
Neu auf der Grünen Woche sind allerdings die Smoothies, die erstmals einem breiten Publikum vorgestellt werden. Für die einen ein willkommener Vitamindrink und für die anderen schlichtweg püriertes Obst, haben die cremigen Produkte aus Fruchtmark und Direktsäften inzwischen längst die Regale vieler Lebensmittelhändler erobert.
Hier will auch das vogtländische Vorzeigeunternehmen, das ja mit Kinella schon weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt wurde, mitmischen. Dass die Smoothies "Made in Vogtland" auf großes Interesse stießen, konnte man auch daran ablesen, dass sich nicht nur Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sondern auch Landwirtschaftminister Frank Kupfer sowie die Landtagsabgeordneten Frank Heidan und Andreas Heinz (beide CDU) beim Verkosten "erwischen" ließen. Stephan Trutschler
2012-01-24
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