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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Haseloff lobt Energiegipfel
Bundesregierung beschließt mehrere Gesetzentwürfe
Gute Wasserqualität an Urlaubsstränden
Schienenersatzverkehr zwischen Pößneck und Kahla
Gerichtsurteil für Hartz- IV- Bezieher
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Schwanitz sicher dabei, Bräunig bangt
Plauen – Rolf Schwanitz steht auf Platz drei der sächsische SPD-Liste für die Bundestagswahl im Sommer. Vor ihm stehen nur Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Marlies Volkmer. Mit über 80 Prozent der Stimmen wurde Schwanitz auf dem Parteitag der Sachsen-SPD am Samstag gewählt. Somit steht der Vogtländer vor einer weiteren Legislaturperiode im Deutschen Bundestag. Das ist keine Überraschung gewesen. Ebenso nicht die Kandidaten für die Landtagswahl. Dort steht Wirtschaftsminister Thomas Jurk an der Spitze. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange und Landtags-Fraktionschef Martin Dulig folgen. Der Klingenthaler Enrico Bräunig steht allerdings nur auf Rang 16 der Liste. Das könnte eng für ihn werden. Bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren kam die SPD lediglich auf 9,8 Prozent. Mit 13 Abgeordneten zog die Partei damals in den Landtag. Diesmal wieder solch ein Wert und Bräunig ist raus aus dem Landtag. Doch Thomas Jurk gab sich kämpferisch: „Solch einen Wert wird es nie wieder geben.“ Er hofft auf 16 bis 20 Prozent. Und dann wäre auch Bräunig wieder drin. -as
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