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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Weltlängste Massagebank in Bad Elster
Bad Elster - Mit der längsten Massagebank der Welt hat sich die Medizinische Berufsfachschule Bad Elster gestern möglicherweise einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde gesichert.
Das Spektakel fand zum Auftakt des traditionellen Sommerfests statt und lockte auch die überregionalen Medien an Sachsens größte Bildungseinrichtung für angehende Physiotherapeuten, Masseure und Medizinische Bademeister sowie Medizinische Dokumentationsassistenten. "Wir wollten einfach mal etwas ganz Großes und Besonderes machen", berichtete Massage-Ausbildungsleitern Ines Warg, von der auch die Idee für den Weltrekordversuch stammt.
Die Aktion sorgte auch bei den zahlreichen Schülerinnen und Schülern ganz schnell für Begeisterung und so machte sich die ganze Schule gemeinsam ans Werk, den Weltrekord zu realisieren. So ergaben insgesamt 153 Massagebänke, aneinandergereiht von der Turnhalle bis in den Schulhof, mit genau 303,65 Metern die bisher längste Massagebank der Welt. Weil dafür gar nicht so viel "Patienten" auf einmal zur Verfügung standen, kamen nicht nur viele Schüler und einige neugierige Interessenten aus der Umgebung, sondern auch Schulleiter Peter Barthel in den Genuss einer wohltuenden zwanzigminütigen Massage.
153 Masseure und doppelt so viele Hände ergaben dabei zusätzlich ein imposantes Bild.
"Wir werden alles sorgfältig dokumentieren und dann einem Rechtsanwalt zur notariellen Beglaubigung übergeben", versicherte Schulleiter Peter Barthel, um den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde auch tatsächlich zu erhalten.
Nicht schlecht wäre das als Werbeeffekt für die vogtländische Region, denn mit über 100 Millionen Exemplaren ist das Guinness-Buch der Rekorde das heute weltweit am häufigsten verkaufte Buch. Schon einmal hat der Kurort übrigens einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde mit rund 3500 ausgeblasenen Ostereiern für seinen hübschen Osterbrunnen geschafft.
Steffen Adler
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