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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtland wahres Goldwäscher-Eldorado
Buchwald/Dresden – In Sachsen beginnt in den kommenden Wochen erstmals seit Jahrzehnten wieder die Goldwaschsaison: Ab Mai dürfen Interessierte im Vogtland am Fluss Göltzsch das Edelmetall aus dem Flusssand waschen.
Das Vogtländische Goldmuseum in Buchwald biete mit Genehmigung des Landkreises entsprechende Kurse an, sagte gestern Sven Kreher, der das Museum ehrenamtlich betreut. Im Gebiet entlang der Göltzsch und seiner Nebenarme sei bereits vor etwa 600 Jahren Gold gewaschen worden. „Zwei Jahre lang haben wir uns um eine entsprechende Genehmigung bemüht, nun ist es soweit“, sagte Kreher. Die Saison könne demnächst beginnen, da Ende April die Schonzeit der Bachforelle zu Ende gehe.
In Sachsen führen vor allem im Vogtland, im westlichen Erzgebirge sowie in der Lausitz einige Flüsse das sogenannte „Seifengold“ mit sich – winzig kleine Körnchen und Flitterteilchen, die sich an Stellen absetzen, wo sich die Wasserströmung ändert. Die Konzentrationen und die insgesamt gewinnbaren Goldmengen seien jedoch sehr gering, sagte der Geologe Uwe Lehmann vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Sie erreichten in den meisten Fällen nicht einmal 100 Milligramm pro Tonne.
Wirtschaftlich interessant sein könnte die Ausbeute in den sächsischen Kieswerken, wo viele Kubikmeter Material abgebaut werden, erklärte Lehmann. In Kies- und Kiessand-Lagerstätten trete stets Gold auf. Jedoch werde dies immer ein Nebenprodukt bleiben: Ein Kiesabbau, um an Gold zu kommen, sei ebenfalls ökonomisch nicht sinnvoll. va
2010-04-21
Kommentar zu Vogtland wahres Goldwäscher-Eldorado ?
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Kommentar von _Wolfgang am 21.04.2010; 22:28:44 Uhr
Kommentar zu Vogtland wahres Goldwäscher-Eldorado
Einen interessanten Beitrag zum vogtländischen Gold findet man auch unter <b><a href="http://www.alte-kiehvotz.de/berichte/goldvorkommen-im-vogtland/">in vogtländischen Bächen gibt es Gold</a></b>. Dort werden auch einige Bilder zur Materie gezeigt.