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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Haseloff lobt Energiegipfel
Bundesregierung beschließt mehrere Gesetzentwürfe
Gute Wasserqualität an Urlaubsstränden
Schienenersatzverkehr zwischen Pößneck und Kahla
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Vogtland-Express zeigt sich mit Adler-Design
Der Vogtland-Express wird in den nächsten neun Tagen sein Aussehen verändern und von einer E-Lok gezogen. Diese zeigt sich im Adler-Design, das zum 175. Jubiläum der Deutschen Eisenbahnen im Jahr 2010 von der österreichischen Designerin Gudrun Geiblinger geschaffen wurde.
Normalerweise zieht die Lok die Alex-Züge zwischen Regensburg und München. Doch da die Vogtlandbahn die Kapazitäten auf der Strecke nach Berlin an neun Tagen zwischen 22. Dezember und 2. Januar erweitert, können nun auch die Vogtländer die designte Lok bewundern.
Der Zug mit E-Lok und fünf Reisezugwagen biete mehr Sitzplätze und Stauraum für Gepäck als die üblicherweise eingesetzten Regionaltriebwagen. Gestern wurde der Zug nach Neumark gebracht, um heute erstmals eingesetzt werden zu können. Speziell für Eisenbahnfreunde sei eine "Fan-Lounge" zum Fachsimpeln eingerichtet, hieß es seitens der Vogtlandbahn. Lediglich am 24., 25. und 31. Dezember fahren die herkömmlichen Triebwagen, da dann weniger Reisende erwartet werden. va
2011-12-22
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