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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtländische Geschichte in 3D
Vogtländische Geschichte wurde noch nie so lebhaft in Szene gesetzt wie jetzt in Greiz: Mit einem Festakt ist am Samstag das Museum im Oberen Schloss offiziell eröffnet worden. Rund sieben Millionen Euro wurden investiert.
In der mittelalterlichen Burganlage und der romanischen Doppelkapelle wird künftig die Geschichte des Vogtlandes und des Fürstentums Reuß erlebnisorientiert dargeboten. So lockt in der Kapelle ein 3-D-Kino mit dem Film „Glanz und Gloria der Reußen“. Zudem können die Besucher durch die Baugeschichte des Schlosses reisen und zwar auf einem Skateboard. Maik Fabisch vom Geraer Kostümverleih Nostalgia hat dies bereits einmal ausprobiert (Bild). Kompagnon Engelbert Sieler gab ihn die nötigen Anweisungen dazu.
Auf einem etwa 50 Meter hohen Bergkegel gelegen, ist die Anlage ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Seit Anfang des 13. Jahrhunderts war die Burg Residenz der Vögte von Weida und Plauen und später der Reußen.
Mehr dazu in der Montagsausgabe des Vogtland-Anzeigers.
2010-11-21
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