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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtländer bekommen neue Gesundheitskarte
Jeder zehnte der mehr als 124 000 AOK-Versicherten im Vogtland hat sie schon – die neue elektronische Gesundheitskarte. „Bis zum Jahresende 2012 wird die Ausstattungsquote bereits bei 70 Prozent liegen“, sagte Ute-Barbara Friedrich, stellvertretenden Sprecherin für die AOK plus in Sachsen.
Die Plauener Serviceleiterin Ursula Morgner hält die Karte samt Lesegerät schon mal ins Bild. Neu an der Gesundheitskarte ist das Lichtbild auf der Vorderseite. Es soll bei Verlust der Karte vor Missbrauch schützen. In diesen Tagen würden die nächsten AOK-Versicherten Post bekommen und um die Zusendung eines Lichtbildes gebeten. „Bis Mitte April sollte das geschehen sein, damit die Gesundheitskarten angefertigt werden können“, sagte Friedrich. Ihr zufolge soll jeder AOK-Versicherte bis 2013 die neue Karte in der Hand haben.
Da in den Arztpraxen die modernen Kartenlesegeräte fehlen, sollten die Versicherten allerdings ihre alte Karte noch bei sich haben. Ursprünglich war die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für alle gesetzlichen Krankenkassen bereits für 2006 geplant. Technische Probleme und Bedenken von Datenschützern, Ärzten und Kassen bremsten das Projekt. Text: M. T./Foto: mar
2012-01-02
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