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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Viele Eisflächen im Vogtland nicht freigegeben
Seit Tagen ist es so kalt, da muss das Eis doch sicher sein – vor solchen Trugschlüssen warnt die Wasserwacht ebenso wie die Talsperrenverwaltung. Denn obwohl viele Seen, Bäche und Weiher seit längerem zugefroren sind, bewegen sich Fußgänger und Schlittschuhläufer oft auf viel zu dünnem Eis.
Durch das Eis krachen aber bedeutet Lebensgefahr. Bei den derzeit niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch in kürzester Zeit das Bewusstsein. Um eine Einzelperson von 75 Kilogramm sicher zu tragen, müsse die Eisschicht mindestens zehn Zentimeter dick sein. Sobald mehrere Menschen auf dem Eis unterwegs sind, sind mindestens 15 Zentimeter nötig. Das allerdings gebe es meist nur auf kleinen Dorfteichen. Strömungen und wechselnde Wasserstände können außerdem dafür sorgen, dass die Stärke der Eisdecke unterschiedlich ist.
Ratsam ist es, im Zweifelsfall lieber die Füße vom Eis zu lassen. Ist das Unglück passiert, sollten eingebrochene Menschen mit Ästen, Seilen oder anderen Hilfsmitteln abgesichert werden, bis sie aus dem Wasser gezogen werden können. Ins Wasser sollten Retter nur springen, wenn sie selber durch ein Seil abgesichert sind. Der Verunglückte darf sich im eiskalten Wasser so wenig wie möglich bewegen, um nicht noch mehr Körperwärme zu verlieren. Noch ein Rat: Um Leid zu ersparen, sollten Hinweise und Absperrungen wie am Plauener Stadtparkteich nicht ignoriert werden. va
2010-01-09
Kommentar zu Viele Eisflächen im Vogtland nicht freigegeben?
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