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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Talpserre Pöhl: Hingucker am Wasser
Möschwitz - Ein Hingucker an der Talsperre Pöhl soll die neugestaltete Schiffsanlegestelle mit Kassenräumen, Imbiss und Nebenanlagen werden. Das sieht der Entwurf des Architekturbüros Wetzel aus Plauen vor. Dieser kam den Vorstellungen des Zweckverbandes Talsperre Pöhl am nächsten. Insgesamt beteiligten sich fünf Architekturbüros aus der Region.
"Der Zweckverband gab uns die Aufgabenstellung und wir gestalteten nach unseren Vorstellung die neuen Gebäude", erzählt Günter Wetzel, Inhaber des Architekturbüros.
In ihre Planung bezogen sie die Wegeführung vom Freibad bis zum Aufgang zur Straße ein. Der gesamte Komplex soll harmonisch zusammenfließen und ein Bild ergeben. Geplant wurden von den Architekten zwei Gebäude. Das erste soll in den Hang gebaut werden und als Lager sowie für die Toiletten dienen. Im zweiten Gebäude werden dann Kasse und Imbiss untergebracht. Dieses wird auf eine Terrasse stehen. Da auch hier eine Bebauung am Hang notwendig ist, bietet die Terrasse gleichzeitig die Möglichkeit des Unterstandes.
Als Baumaterialien haben die Planer neben Betonelementen auch Holz und Glas vorgesehen. "Holz passt in die Landschaft und das Glas gibt den Blick auf das Wasser frei", erläutert der Architekt. Die vorgeschlagene Variante wird rund 800 000 Euro kosten. "Das ist ein Vorschlag. Die endgültige Lösung wird nach Bestätigung von Fördermitteln gemeinsam mit dem Zweckverband Talsperre Pöhl erarbeitet", so Wetzel weiter.
Der geplante Neubau wird auf alle Fälle eine Bereicherung der touristischen Angebote rund um die Talsperre Pöhl werden, sagt Hans-Gert Franz, der Geschäftsführer des Zweckverbandes "Talsperre Pöhl". Nach seinen Worten wird ein moderner Funktionsbau entstehen, der nicht nur in die Landschaft passt, sondern auch allen Anforderungen entsprechen wird.
Gabi Kertscher
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