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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Plauener Feuerwehrchef ist zufrieden
Kameraden werten Einsatz zum Brand auf der Liebknechtstraße aus
Plauen – Die Zusammenarbeit hat vorbildlich geklappt. Zu dieser Einschätzung kam die Feuerwehr nach einer intensiven Auswertung im jüngsten Feuerwehrausschuss des verheerenden Großbrandes am 16. April auf der Liebknechtstraße. Bei dem schwersten Dachstuhlbrand der vergangenen 30 Jahre kam ein Mensch in dem Mehrfamilienhaus ums Leben.
Unter einigen Feuerwehrkameraden wurde nach dem Brand Kritik am Einsatz laut. Unter anderem seien Teile der Technik nicht genutzt worden. Negativ über den Einsatz geäußert hätten sich „nur einzelne Kameraden der Ortsfeuerwehr Stadtmitte“, sagte kürzlich Gemeindewehrleiter Jörg Pöcker. Der Feuerwehrchef ist mit dem Einsatz zufrieden. Dies sagte er auch im Ausschuss. „Die im Brandschutzbedarfsplan definierten Schutzziele wurden übertroffen und die Richtigkeit der Ausrückeordnung hat sich bestätigt“, so Pöcker.
Der Chef der Berufsfeuerwehr fasste den Verlauf des Rettungseinsatzes von der Alarm-Auslösung bis zum Abschluss der Löscharbeiten zusammen, ergänzt wurde er von Vertretern der am Einsatz beteiligten Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr und der Rettungsleitstelle. „Der Einsatz wurde mit hoher fachlicher Qualität und großem Engagement aller Beteiligter geführt. Innerhalb von nur sieben Minuten waren, neben Polizei und Rettungsdienst, die ersten 18 Feuerwehrleute vor Ort, die in kurzer Zeit auf über 90 Helfer von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr erhöht wurden. Alle lebenden Personen wurden gerettet. Die Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäude konnte verhindert werden.“
Mehr Technik hätte keine anderen Ergebnisse gebracht, erläutert Bürgermeister Manfred Eberwein das Ergebnis des Ausschusses. „Durch den Einsatz weiterer Technik, wie einer zusätzlichen Drehleiter, wäre kein größerer Rettungsgrad erreicht worden.“ Der Brand sei nicht geeignet, „Forderungen nach zusätzlicher Technik aufzumachen“, resümiert Eberwein. „Die Feuerwehr der Stadt Plauen ist technisch und organisatorisch sehr gut gerüstet, um sowohl den Brandschutz in der Stadt zu gewährleisten als auch Hilfe über die Stadtgrenze hinaus zu leisten.“ Im Bedarfsfall stehen die benachbarten Wehren mit zusätzlicher Technik bereit. mar
2010-05-11
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