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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Plauen bekommt einen McDrive
Zahlreiche neue Arbeitsplätze sollen entstehen
Plauen – Lange ist darüber in Plauen spekuliert und diskutiert worden, jetzt scheint es Gewissheit zu geben: Plauen bekommt ein weiteres McDonald’s. Das Schnellrestaurant mit einem McDrive und einem McCafé soll auf dem Gelände des Elster Park in Chrieschwitz gebaut werden.
Die Bauverträge für das Projekt liegen nun vor und seien auch bereits unterschrieben, sagt Alexander Bahl-Voigt dem Vogtland-Anzeiger auf Anfrage. Er ist der Geschäftführer der McDonald’s in der Plauener Innenstadt und in Schleiz.
Die Pläne für eine Erweiterung des Geschäftes bestanden bereits „seit zwei Jahren“. Bisher hätten aber Probleme mit dem Grundstückseigentümer die Sache hinausgeschoben, so Alexander Bahl-Voigt. Entstehen könnte an der Bundesstraße B 173 vor den Toren der Stadt eines der modernsten Restaurants der amerikanischen Fastfood-Kette zwischen Sachsen, Thüringen und Bayern. „Ich denke, dass der Standort sehr, sehr gut ist“. Vor allem auf den McDrive setzt der Geschäftsführer. Ist doch der Standort in der Innenstadt im Vergleich eher schlecht mit dem Auto zu erreichen. Auf der Bundesstraße am Einkaufszentrum fahren täglich tausende potenzielle Kunden an der Tür vorbei.
Das Centermanagement des Elster Park wollte sich zu den McDonald’s-Plänen noch nicht äußern. Der erste Spatenstich für das neue Schnellrestaurant soll laut Bahl-Voigt voraussichtlich im Frühjahr sein. Hochgezogen wird die Filiale dann im Eiltempo. Denn die Bauzeit wird auf rund drei Monate veranschlagt. Demnach soll im Sommer der erste Kunde im neuen Haus bereits empfangen werden. Besonders erfreulich ist, dass durch den neuen Standort auch zahlreiche Jobs entstehen. Zwischen 50 bis 60 neue Arbeitsplätze könnten geschaffen werden, verspricht der Geschäftsführer.
Eine kleine Sensation wird es auch geben. Das neue Schnellrestaurant wird ein grünes Erscheinungsbild haben. Eine farbliche Premiere im Vogtland. Denn die Fastfood-Kette wird hier das neue Außendesign tragen, welches von einem dunklen Grünton dominiert wird.
Bereits seit kurz nach der Wende gibt es das McDonald’s in der Plauener Fußgängerzone. Gegründet wurde es damals von Brigitte und Manfred Voigt. Die beiden schrieben eine wahre Erfolgsgeschichte. Mehrere Zehntausend Kunden werden jeden Monat allein in der Filiale am Klostermarkt heute empfangen. Fast 100 Mitarbeiter sind in Plauen und Schleiz zusammen derzeit beschäftigt.
Von Martin Reißmann
2010-01-23
Kommentar von _sven am 24.01.2010; 14:23:23 Uhr
Kommentar zu Plauen bekommt einen McDrive
Toll!!!Jetzt fehlt in plauen nur noch ein Bürger King.Kommentar von _Delta13 am 26.01.2010; 21:07:21 Uhr
Kommentar zu Plauen bekommt einen McDrive
Toll! Endlich kommt der lang ersehnte Aufschwung Ost ...Kommentar von _CaWin am 27.01.2010; 09:38:54 Uhr
Kommentar zu Plauen bekommt einen McDrive
Ich finde es gut, endlich einen McDrive!! Was soll denn die kritik an McDonalds? Wenn dann doch eher an die Herren von Burger King etc. warum die nicht nach Plauen wollen? Ich glaube kaum, dass sie nicht dürfen. Wohl eher nicht wollen. Der zahlungsunkräftige Osten! Und McDo zahlt sicher mehr als so manche Tankstelle...Kommentar zu Plauen bekommt einen McDrive?
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Kommentar von _Chrieschwitzer am 23.01.2010; 13:50:49 Uhr
Kommentar zu Plauen bekommt einen McDrive
Was, noch nen McDonalds. Man ist doch schon in Auerbach, Reichenbach, Hof und Plauen. Das reicht doch! BurgerKing als Wettbewerb wäre doch mal ne Alternative. Man will ja nicht immer erst zur Autobahnraststätte fahren müssen. Und endlich mal Starbucks...nachdem jetzt das CaffeeCulture in der Stadtgalerie auch dicht ist, gibts ja keine Alternative außer "McCafe" mehr...wo der Kaffee den Namen nicht verdient! Achso, Arbeitsplätze, das Totschlag-Argument heutzutage. Das es aber überwiegend gering bezahlte Tätigkeiten sind, wird ja im Artikel großzügig übergangen. Kritische Presse hat ja eh ausgedient! Chrieschwitzer