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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Parkhaus schafft neue Stellflächen in Schöneck
Kein Klotz in der Landschaft wird das neue Parkhaus am IFA-Ferienpark Hohe Reuth in Schöneck sein. Dafür sorgt auch eine begrünte Dachfläche. Rund 4,4 Millionen Euro wird der Bau kosten, der im Oktober fertig ist.
Von Marlies Dähn
Schöneck – Ende in Sicht für die teilweise chaotischen Parkbedingungen in Schöneck. Vor allem Wintersportler können in der kommenden Saison aufatmen, wenn gut 600 zusätzliche Stellplätze im neu errichteten Parkhaus an der Skiwelt Schöneck fertig gestellt sind. „Im Außenbereich entstehen weitere rund 200 Stellplätze“, weiß Ralf Seckel, Sachgebietsleiter Bau der Stadtverwaltung Schöneck. Super im Zeitplan sind die Bauarbeiten. Der Winter machte rechtzeitig einen Rückzieher, auch von ungewöhnlichen Regenfällen blieb man verschont. Im Oktober soll das Parkhaus an der Schönecker Skiwelt fertig sein. Die 600 Stellplätze können somit bereits für die Saison 2011/12 genutzt werden.
Im November 2010 wurden der Auftrag für das Parkhaus vergeben. Bei der Sondersitzung erhielt als Generalunternehmer die Bietergemeinschaft Goldbeck Ost GmbH Treuen und Vogtländische Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau GmbH Rodewisch den Zuschlag. Die Bauüberwachung und sicherheitstechnische Betreuung der Baustelle wurde dem Planungsbüro Weininger & Hofmann aus Reichenbach übertragen, die Planungsleistungen für das Projekt erbrachten. Von hier kam auch der Vorschlag für das „grüne Dach“. Spezialpflanzen und ein Drainagesystem sorgen dafür, dass die „grüne Lunge“ bereits einen Großteil bei starken Regenfällen aufnimmt. „Das Regenauffangbecken wird dadurch enorm entlastet“, beschreibt Ralf Seckel die Funktionsweise. Zudem fügt sich das Parkhaus mit seinen drei Etagen dadurch noch harmonischer in die Landschaft ein.
Bereits jetzt ragt nur eine Etage oberirdisch heraus. Von der mittleren Etage, die mit behindertengerechten Parkflächen ausgestattet wird, kann man ebenerdig Richtung Ferienpark ausfahren. Die drei Parkdecks sind über den bestehenden Kreisverkehr zu erreichen. Es wird vier Schranken geben, zwei davon mit Doppelfunktion, zwei dienen allein der Ein- beziehungsweise Ausfahrt. Bei Bedarf können dann drei zur Einfahrt oder am Abend zur Ausfahrt geschalten werden.
„An stark frequentierten Wintersport-Tagen reisen die Touristen in der Regel zwischen 9 Uhr und 11 Uhr an. Der Verkehrsfluss wird über die Schranken entsprechend reguliert“, erklärt Ralf Seckel. Über die Hälfte des Parkhauses ist montiert. Im August starten Pflasterarbeiten, beginnt der Bau der Fundamente für die Schranken. Dann steuert man dem Richtfest zu, wie auch Schönecks Bürgermeisterin Isa Suplie jüngst bestätigte, die derzeit in Urlaub weilt.
Betreiben wird die Dienstleitungs- und Tourismus GmbH (DLT) als 100-prozentige Tochter der Stadt Schöneck neben der Skiwelt Schöneck unter anderem auch das Parkhaus.
2011-07-28
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