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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Orkantief sorgt für Schäden im Vogtland
Wasser in seiner schlimmsten Form als gut fünf Zentimeter hoher Schneeschlick brachte Donnerstagmittag den Verkehr auf der B 282 zwischen Syrau und Mehltheuer nahezu zum Erliegen. Auslöser war zusätzlich ein gegen 11.30 Uhr von der Straße abgekommener Kleintransporter, dessen Bergung erst kurz vor 13 Uhr erfolgte, so dass zähfließender Verkehr wechselseitig nur in einer Richtung rollen konnte.
Dadurch kam es in beiden Richtungen zum Stau. Der plötzliche Übergang vom prasselnden Dauerregen am Morgen in fetten Flockenwirbel überraschte sogar die winterharten Oberländer. Innerhalb weniger Minuten zeigten sich Straßen und Landschaft im weißen Kleid. Zusätzlich sorgte Orkantief "Andrea" für Wirbel, wenngleich das Tief unter Abschwächung bereits in Richtung Baltikum abzog.
Bis in die Nacht müsse aber noch mit stürmischen Böen gerechnet werden. Verbessert haben sich im Oberland die Wintersportbedingungen. Umgestürzte Bäume waren im Vogtland kein Thema. Seit Dienstagabend bis gestern gab es zwar rund ein Dutzend Vorfälle. " Nichts Dramatisches, das war schon verwunderlich, so Oliver Wünsch von der Rettungsleitstelle in Plauen. va
2012-01-06
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