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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Deutsche Fans schauen bedröppelt aus der Wäsche
Regenwetter im Vogtland, nasse Leinwände beim Public Viewing, Gelb-rote Karte für Miroslaw Klose, 60 Sekunden später das 0:1, ein verschossener Elfmeter.
Die deutschen Fans müssen sich vorgekommen sein, wie an einem Freitag, den 13. Freitag war, aber der 18. Deutschland verlor am Nachmittag sein zweites Gruppenspiel gegen Serbien mit 0:1 und muss nun um den Einzug ins Achtelfinale bangen. Trotz aller Anfeuerungsrufe aus der Heimat, der Ausgleich gelang nicht mehr.
Und so schauten die Fans nach dem Abpfiff bedröppelt drein. Im letzten Gruppenspiel am kommenden Mittwoch muss Deutschland gegen Ghana ran und zwingend gewinnen, um nicht vorzeitig den Heimflug antreten zu müssen. Der Zuspruch der Fans ist dem Team gewiss. Bis Mittwoch sind die Köpfe wieder erhoben. va
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