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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Bussard auf dem Arm - die Natur im Blick
Gerhard Retterath hat Atachi auf dem Arm, einen amerikanischen Wüstenbussard, und Sarah Reichardt hilft ihm beim Halten.
Das Mädchen gehört zu den 31 Viertklässlern aus Elsterberg, die ein paar Tage im Schullandheim Wellsdorf im Greizer Land verbringen. Der 45-jährige gebürtige Rheinländer Retterath wohnt seit der Wende in den neuen Bundesländern. Er selbst bezeichnet sich als Jäger und Falkner und bietet ein Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein zum Thema Natur. In Wellsdorf hatte er seinen vierjährigen Atachi dabei, einen aus Amerika kommenden Greifvogel der Rasse Harris Hawk. Dazu noch den neunjährigen deutschen Wachtelhund Namens Michel sowie die Frettchen Fratz und Fretty.
Aber die Tiere des Waldes, wie Reh oder Fuchs, spielten in seinem gut eineinhalbstündigen Programm eine Rolle: Retterath verstand es vorzüglich, den Kindern die Scheu vor Tieren zu nehmen. In einem Quiz konnten die Mädchen und Jungs ihr Wissen, was sie zuvor erworben hatten, anwenden. Und Wanderungen gab es auch für die Kinder und ihre Lehrerinnen Solveig Hering und Heike Wiedner. Text und Foto: j. st.
2011-04-26
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