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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Plauener Wende-Denkmal wird 7. Oktober enthüllt
Plauen – Die Einweihung des geplanten Wende-Denkmals in Plauen am Tunnel wird nicht am 3. Oktober 2010, dem Tag der Deutschen Einheit, stattfinden. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus den regionalen Serviceclubs, hat sich einheitlich für den Tag des Beginns der Friedlichen Revolution im Jahre 1989 in Plauen, auf den 7. Oktober 2010 ausgesprochen.
Dies geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor. Ausdrücklich wird in diesem Zusammenhang nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass das Denkmal ein bürgerliches Projekt sei, finanziert aus Spenden und Fördermitteln des Freistaates Sachsen.
Die Feierlichkeiten zur Einweihung werden am 7 .Oktober um 17 Uhr beginnen und nach einem festlichen Konzert, ab 19 Uhr, in der St. Johanniskirche in Plauen enden. Die Spendenbereitschaft der Bürger und Instutitionen sei ungebrochen, heißt es weiter, so dass die Finanzierung durch weitere zu erwartende Spenden als abgesichert betrachtet werden könne. Ein gutes Beispiel dafür sei die Spendenbox im Modehaus Wöhrl am Postplatz. Nach einer Zwischenauswertung am 25. Februar ist die Spendenbox mit etwa 770 Euro gut gefüllt und wird sicherlich bis zur Übergabe an das Lions-Hilfswerk Plauen den momentanen Betrag noch übersteigen. Dafür wollen sich die regionalen Service-Clubs bei allen Spendern ausdrücklich bedanken.
Der mutmaßliche Täter, der die Box im August 2009 gestohlen hatte wurde von der Kriminalpolizei in zusammenarbeit mit der Bevölkerung zwar ausfindig gemacht, seitens der Plauener Staatsanwaltschaft wurde das Verfahren jedoch auf Grund mangelnder Beweisführung eingestellt. Dem Kläger sowie der Bevölkerung fehle hierfür jegliches Verständnis, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Im Interesse der Öffentlichkeit sei bei der Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt worden in der Hoffnung auf Wiederaufnahme des Strafverfahrens.
Der Künstler und Gestalter des Wende-Denkmals, Peter Luban aus Rößnitz, arbeite an der Schaffung des Kunstwerkes und liege im Zeitplan. Am 18. März wird die Arbeitsgruppe den Fortgang der Arbeiten am Kunstwerk in Augenschein nehmen. Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Plauener Wende-Denkmal können im Internet unter www.wende-denkmal.de verfolgt werden. va
2010-03-02
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