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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Auerbacher haben vierten Turm im Fokus
Auerbach, die Drei-Türme-Stadt im Vogtland, hat sich verzählt. Die Stadt besitzt einen vierten attraktiven Turm.
Dieser steht hoch oben auf dem Bendelstein, ist für die Wasserversorgung zuständig und feierte jetzt sein 100. Jubiläum. Anlässlich des Tages des Wassers rückte der Turm in das Interesse der Öffentlichkeit. Hunderte Besucher pilgerten bei herrlichem Wetter zu dem auch „Rapunzelturm“ genannten technischen Bauwerk. „Der Wasserturm hier oben auf dem Bendelstein hat seine heutige Würdigung verdient“, betonte Jürgen Hadel vom Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV).
Seit 100 Jahren versorgt der mit Zinnen bewehrte Turm die Einwohner von Reumtengrün und dem Auerbacher Neubaugebiet zuverlässig mit Trinkwasser. „Das Wasser kommt aus dem Quellgebiet Beerheide, welches mit der Talsperre Muldenberg zum größten regionalen Wasser-Areal im Göltzschtal gehört“, so Hadel. Schon von außen macht der 15 Meter hohe Turm auf sich aufmerksam. Die Architektur ist zeitlos und für einen technischen Turm außergewöhnlich. Mit etwas Fantasie erinnert das Bauwerk an einen Wehrturm einer Ritterburg. Ins Staunen kamen die Besucher beim Aufstieg auf die Plattform. Von hoch oben hatte man einen einmaligen Rundblick über das Vogtland. HH
2011-03-23
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