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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Treuen feiert Einweihung der neuen Ortsumfahrung
Treuen – Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Treuen werden der Ort entlastet und die Gewerbegebiete näher an die Autobahn gebracht. Die neue Trasse hat eine Länge von rund viereinhalb Kilometern. Dennoch ist das nur ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen, sagt der Sächsische Staatssekretär für Verkehr, Roland Werner.
Für die Ortsumgehung westlich von Rodewisch, die die Planer die „Eicher Spange“ bezeichnen, sei man im Planfeststellungsverfahren. Jetzt heißt es für das weitere Teilstück, zügig die Baugenehmigung zu bekommen. Gleiches gelte für die Göltzschtalumgehung zwischen Falkenstein und Rodewisch, so der Staatssekretär. Wenn aber Stadt, Landkreis und Freistaat weiterhin Hand in Hand die Vorhaben angehen, sieht Werner gute Chancen, eine zeitnahe Verwirklichung hinzukriegen.
Der Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur war stets erste Priorität im Vogtlandkreis und so ist nach Auffassung von Landrat Dr. Tassilo lenk der Ausbau der Ortsumgehung bedeutsam als Verbindung des Einwohnerschwerpunktes Göltzschtal mit der A 72 und auch der künftigen Verbindung auf die Ortsumgehung des Göltzschtales der B 169. Damit habe diese Infrastruktur eine entscheidende wirtschaftliche Bedeutung für das Vogtland, so Lenk.
Für Treuens Bürgermeisterin Andrea Barth, die gemeinsam mit weitern politischen Persönlichkeiten die Straße mit dem symbolischen Banddurchschnitt am Dienstag für den Verkehr freigab, ist mit der Ortsumgehung eine enorme Entlastung der Oststraße, Straße der Jugend, Lengenfelder Straße und der Herlasgrüner Straße verbunden. Jetzt müsse zügig weitergebaut werden, damit sich die noch nicht ausgebauten Straßenstücke nicht zum Nadelöhr entwickeln.
Die Gesamtkosten für den 4,4 Kilometer langen Abschnitt in Höhe von 13,3 Millionen Euro wurden zu 75 Prozent von der Europäischen Union und zu 25 Prozent vom Freistaat Sachsen getragen. Die ursprüngliche Fertigstellung war erst für November geplant. Weil das Vorhaben Vierteljahr früher freigegeben wurde, gab es viel Lob für die Bauarbeiter.
Von Dieter Krug
2010-08-10
Kommentar zu Treuen feiert Einweihung der neuen Ortsumfahrung?
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