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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Sternsinger sammeln für Kinder in Kambodscha
Sternsinger brachten am Montag den Segen ins Pausaer Rathaus.
Alexander Striedl (links) und Bürgermeister Jonny Ansorge bringen gerade das Schild „20*C+M+B+11“ an der Tür zum Bürgermeisterzimmer an – die Abkürzungen zwischen der Jahreszahl 2011 stehen für die Anfangsbuchstaben der lateinischen Worte: Christus Mansionem Benedicat, zu deutsch: „Christus segne dieses Haus“. Der Stern nach der „20“ steht für den Stern von Bethlehem, den die drei Weisen aus dem Morgenland sahen und die drei Kreuze für den Segen „im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“.
Zufälligerweise entsprechen die Buchstaben auch den Anfangsbuchstaben der drei Weisen aus dem Morgenland: Caspar, Melchior und Balthasar. Der Besuch der Sternsinger in Pausa hat Tradition – seit 1995. Pfarrer Bernhard Kühn aus der Zeulenrodaer katholischen Pfarrei der heiligen Familie, besuchte mit den Sternsingern auch andere Einrichtungen wie Sparkasse und Stadtapotheke.
Die Gäste singen, bringen Segen ins Haus und sammeln für den Bau eines Kinderhauses in Kambodscha. Bürgermeister Ansorge steckte einen kleinen Betrag in die Sammelbüchse, die Jennifer Ludwig trug. Florian Fiedler trug den Stern und der Oberministrant Manuel Hanke verbreitete Weihrauch im Vorzimmer des Bürgermeisters. Text und Foto: j.st.
2010-12-28
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