Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Geteilte Reaktionen bei der Linken auf Lafontaine- Verzicht
Fabius: Keine großen Differenzen mit Deutschland
SAP schluckt Konkurrenten Ariba
Schlecker- Zerschlagung schon diese Woche?
Eurovision Song Contest eröffnet
Das Wetter heute in:
Schnelleinstieg:
Kinowelt
Schlagzeilen von Vogtland-Anzeiger.de
Meinungen und Vorschläge
Sie haben einen Leserbrief zu einem aktuellen Thema in unserer Zeitung? Dann schicken Sie diesen bitte direkt an unsere Redaktion. Auch wenn Sie einen Themenvorschlag aus dem Vogtland oder Kritik haben, können Sie uns informieren. redaktion@vogtland-anzeiger.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Täglich aktuelle Nachrichten
Täglich aktuelle Nachrichten bekommen Sie mit unserem RSS-Feed. Kopieren Sie einfach den Link in Ihren Feed-Reader oder legen Sie ihn als dynamisches Lesezeichen in Ihrem Browser an. >> RSS-FEED: Vogtland-Anzeiger.de
>> RSS-FEED: Vogtland-Sport.de
>> Unsere Nachrichten auf Ihrer Seite
>> Service: Was ist RSS?
Aktuelle Umfrage:
Vogtland-Anzeiger Newsletter
Plauen blitzt verstärkt in City
Rund 130 Autofahrer bekommen Post von der Bußgeldstelle
Plauen – Die Marktstraße zwischen Rathaus und Altmarkt ist für viele Autofahrer in den letzten Tagen zur Blitz-Falle geworden.
Sie überschritten die erlaubten sieben Kilometer pro Stunde, die auf vielen Straßen im Innenstadtbereich gelten, zum Teil erheblich.
Bürger beschweren sich
Rund ein Drittel der Fahrer sind zu schnell, stellte die Stadtverwaltung bereits letzte Woche nach zwei Geschwindigkeitsmessungen fest. Fast 340 Autos durchfuhren die Messstelle. Mehr als 100 wurden geblitzt. Am Dienstag wurde erneut gemessen. Von 250 kontrollierten Fahrzeugen müssen 30 nun mit Post von der Bußgeldstelle rechnen. Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer mit 44 Kilometer pro Stunde. Ihn drohen laut Bußgeldkatalog 160 Euro, 3 Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot. Bei den Kontrollen in der letzten Woche durchfuhr ein Fahrzeug die Kontrollstelle mit Tempo 53 bei erlaubten vier bis sieben Kilometer pro Stunde.
Die Stadt hat angekündigt, die Kontrollen auszuweiten. Auch in den Abendstunden soll geblitzt werden, heißt es in einer Mitteilung. Das dann durchaus einige Autofahrer noch schneller als die erlaubte Schrittgeschwindigkeit fahren, weiß Gabriele Riediger vom Deko-Markt auf der Marktstraße nur zu gut. „Es hält sich so gut wie keiner daran. Es ist mir schon passiert, dass ich mitten auf der Straße überholt wurde, weil ich langsam gefahren bin.“ Die verstärkten Blitz-Kontrollen, findet die Unternehmerin in Ordnung, sagt sie dem Vogtland-Anzeiger. Im Ordnungsamt machte sie wie bereits andere Bürger auf das Problem aufmerksam und beschwerte sich. „Auch auf der Straßberger Straße sollte mal kontrolliert werden.“
Ein großes blaues Schild an der Einfahrt zur Marktstraße weist den verkehrsberuhigten Bereich aus. „Wenn ich rein fahre, sehe ich doch das Schild. Wer es nicht sehen will, der sieht es auch nicht“, meint Gabriele Riediger. Etwas übertrieben findet die erlaubte Höchstgeschwindigkeit die Plauenerin Ingeburg Hahn, sagte sie während der Parkplatzsuche auf der Marktstraße. „Schrittgeschwindigkeit ist schon in Ordnung, aber sieben Kilometer pro Stunde, ich würde wenigstens zehn Kilometer pro Stunde machen.“
Keine weiteren Maßnahmen
Mit eventuell weiteren Maßnahmen in der Innenstadt, wie Erhebungen auf der Straße oder Schikanen, die Geschwindigkeit der Autofahrer zu beeinflussen, dafür sieht die Stadtverwaltung derzeit keinen Handlungsbedarf. „Die großen blauen Schilder müsste jeder sehen. Die lernt jeder in der Fahrschule“, sagt Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) auf Anfrage.
Von Martin Reißmann
2010-04-29
Kommentar zu Plauen blitzt verstärkt in City?
Vogtland-Anzeiger jetzt kostenlos testen
Täglich das ganze Vogtland in einer Zeitung und zum günstigsten Zeitungspreis in der Region: Lesen Sie den Vogtland-Anzeiger mit unserem Probeabo zwei Wochen völlig kostenlos. >> mehr dazu...






