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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Neuer Anstrich fürs Alte Rathaus in Plauen
Das Alte Rathaus auf dem Altmarkt in Plauen bekommt in diesem Jahr einen neuen Anstrich verpasst.
Zudem werden die optischen Mängel an der Fassade behoben. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das beliebte Plauener Fotomotiv an vielen Stellen bereits bröckelt. Es haben sich Risse gebildet und sogar einzelne Mauerteile sind abgeplatzt. Allein im Giebel sind schätzungsweise Risse von zusammen fast 20 Meter. Wie dringlich die Arbeiten sind, bemerkte die Stadt erst letztes Jahr beim Wiedereinbau der historischen Kunstuhr.
Da von der aufwendigen Restauration noch Gelder übrig seien, entschloss sich die Stadtverwaltung, damit die Fassade neu zu machen. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund 75 000 Euro kosten, sagt Jana Eichler von der Gebäude- und Anlagenverwaltung Plauen (GAV). Mit der Fassadensanierung befassen sind eine Reihe an Denkmalschützern, heißt es. An der jetzigen Farbgestaltung werde sich nichts ändern. Das Wahrzeichen der Spitzenstadt sei laut Eichler zuletzt Anfang der 1980er Jahre saniert worden. Foto/Text: M. Reißmann
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