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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Maria Nenner ist Plauens neue Spitzenprinzessin
Tränen flossen am Sonntagnachmittag auf der Altmarktbühne bei zwei jungen Frauen. Bei Maria Nenner, der gerade gewählten neuen Spitzenprinzessin vor Freude, bei der nun abgelösten Sophie Gürtler (rechts) war es der Abschiedsschmerz.
Zwei Stunden dauerte die Wahl zu neuen Spitzenvertreterin. Dabei mussten sich die noch übrig gebliebenen fünf Kandidatinnen vorstellen, Fragen beantworten und eine eigene Darbietung präsentieren. Aufgeregt waren alle, doch Maria Nenner wirkte von Beginn an souverän. Die 20-jährige studiert Textildesign in Münchberg und hat vor ihre Abschlussarbeit der Spitze zu widmen.
Maria freute sich nicht nur über das tolle Kleid und die Krone, sondern vor allem auf die bevorstehenden Aufgaben. Nicht umsonst ging ihre Vorgängerin mit einem lachenden und einem weinenden Auge von der Bühne. „Ich habe so viel erlebt, gelernt und Leute getroffen, wie zum Beispiel Horst Köhler“, erinnert sie sich und bleibt dem Vogtland weiterhin als Mitarbeiterin im Landratsamt treu. va
Mehr zum 51. Spitzenfest am Montag im Vogtland-Anzeiger.
2010-06-13
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